SV VESTIA DISTELN 1912/27

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Jahreshauptversammlung der Jugend mit Vorstandswahlen
Freitag, den 15. November 2019, um 19:30 Uhr
Gaststätte Vangelis "Rosengarten ", Reitkamp 61, 45699 Herten

Brief an den Rat der Stadt

Sehr geehrte Ratsmitglieder,

vielen Dank für die gestern geführte Diskussion in Sachen „Sportstättenkonzept“ und die Unterstützung, die unser Verein und unsere Mitglieder gestern geschlossen von Ihnen erfahren hat. Wir hoffen, jetzt mit der Stadtverwaltung in konstruktive Gespräche gehen zu können um eine für alle Beteiligten und für die Sportlandschaft in Herten sinnvoll Lösung zu finden.

Anbei sende wir Ihnen zur Kenntnis die Fragen, die wir gestern der Verwaltung übergeben haben. Wir möchten noch einmal ausdrücklich darauf hinweisen, dass es den Verantwortlichen des SV Vestia Disteln nicht nur um Geld geht sondern um Gleichbehandlung, Transparenz und der Umsetzung von Ratsbeschlüssen.

Unser dringendes Anliegen ist die seit Jahren unzureichende Platzsituation. Diese besteht schon sehr lange und wurde bereits in 2010 in Briefen und einen gemeinsamen Positionspapier von LA Herten und Vestia Disteln thematisiert und mit den Verantwortlichen der Stadtverwaltung diskutiert. Schon damals hieß es, dass Lösungen gefunden werden sollten. Leider bis heute ohne konkrete Maßnahmen. Die Verwaltung gab uns in den letzten Gespräch zu verstehen, dass diese nicht gewillt ist den Ratsbeschluss vom 27.03.2019 bezüglich der Maßnahmen zur Lösung des Flächenproblems umzusetzen.

Es geht um folgende Projekte:

  1. Kleinspielfeld Kunstrasen 38 x 55 m (G- und F-Jugend) Disteln 300.000 offen dringender Handlungsbedarf Flächenproblematik
  2. Kleinspielfeld Kunstrasen 19 x 32 Disteln (in Verlängerung der SH) 116.000 offen Training für Minis und F Jugend Fußball und LA

Im Protokoll steht dazu:

„Herr Brautmeier erläutert zudem Nachfragen, dass Planungsbeginn mit Baubeginn gleichzusetzen ist. Die beiden noch mit „offen“ gekennzeichneten Maßnahmen sollen aufgrund der Dringlichkeit soweit möglich nach vorne gezogen. Hier ist jedoch zunächst zu prüfen, ob die Maßnahmen technisch zu verwirklichen sind.“

Diese Prüfung ist noch nicht erfolgt. Die Stadtverwaltung hat uns in Gesprächen mitgeteilt, dass sie keine Prüfung vornehmen wird, da diese Fläche als Parkplatzfläche für die mögliche Sanierung der Rosa-Parks Schule vorgesehen ist. In wie weit der Rat dazu Informationen hat und warum diese Information / Argumentation der Stadtverwaltung erst jetzt nach monatelangen eingehenden Diskussionen über ein Sportstättenkonzept erfolgte, entzieht sich unserer Kenntnis. Wir halte eine Prüfung jedoch weiterhin für zwingend erforderlich damit Klarheit besteht, ob die technische Machbarkeit gegeben ist. Sollten die Machbarkeit ausgeschlossen sein müssten Alternativen erarbeitet werden.

Zudem wurde bis heute der Ratsbeschluss von 2014 bezüglich der Errichtung einer Beregnungsanlage in 2019 auf dem Rasenplatz noch nicht umgesetzt:

  1. Beregnungsanlage Rasenplatz Disteln 70.000 2019 Ratsbeschluss 2014 Wirtschaftsplan 2019

Eine Verbesserung des Zustandes des Rasenplatzes und die Errichtung einer Flutlichtanlage würde eine, gerade in den dunklen Jahreszeiten, längere Nutzungsmöglichkeit der Rasenfläche bedeuten.

Wir hoffen nun, dass die Ratsbeschlüsse nun kurzfristig umgesetzt werden und wir in konstruktive Gespräche bezüglich der Kompensation unserer erbrachten Eigenleistungen antreten können.

Für Fragen oder zu Gesprächen stehen wir gerne zur Verfügung.

Mit sportlichen Grüßen Peter Postus

P.S.: Unsere ersten beiden Fragen beziehen sich auf die Baumaßnahmen im Katzenbusch und in Westerholt und um Transparenz bezüglich dieser Baumaßnahmen, auch zur Einordnung der Verwendung von finanziellen Mitteln der Stadt. Wenn unsere Informationen aus der Presse richtig sind, sind die Kosten für die Errichtung des Umkleide- und Sozialgebäudes im Katzenbusch um über 400.000€ gestiegen. Wenn die Kosten tatsächlich auf über 2 Mio. € angestiegen sind, dann baut die Stadt Herten ein Sozialgebäude mit 6 Kabinen und einigen Lager- und Sozialräumen für einen Betrag, für den man auch bei den heutigen Immobilienpreisen 7 Einfamilienhäuser mit ca. 130m² Wohnfläche nach neustem Energiestandard errichten kann. Eine kurze Recherche im Internet zeigt, dass andere Städte dieses für viel, viel weniger Geld errichten können (s. Anlagen). Auch die Relation der Kosten der Einzelmaßnahme im Katzenbusch zu den Kosten der Gesamtmaßnahmen in Westerholt erscheint erklärungsbedürftig, insbesondere unter dem Gesichtspunkt, dass das Sozialgebäude in Westerholt baugleich seien soll zu dem Gebäude im Katzenbusch. Keine Frage, beide Maßnahmen halten wir für erforderlich und notwendig und freuen uns über jegliche Verbesserung der Hertener Sportlandschaft. Jedoch sei es erlaubt Kosten / Nutzen von Maßnahmen auch zum Wohle aller anderen Sportvereine zu hinterfragen.


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