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Seniorenberichte

Abwerbe-Versuche zwecklos

FUSSBALL: Was ein guter Physiotherapeut wert ist, davon kann Bezirksligist SV Vestia Distelnein Lied singen. Bereits seit fünf Jahren ist Dominik Braun für die Hertener tätig.

Von Michael Steyski

Dass sich ein Bezirksligist einen Physiotherapeuten gönnt, ist alles andere als selbstverständlich. Oft genug sitzt da ein Betreuer mit auf der Bank, der nicht direkt vom Fach ist - und im Bedarfsfall auf den Platz läuft und erst einmal die Eis-Spray-Dose bedient oder irgendein Körperteil kühlt.

Das sieht beim Bezirksligisten SV Vestia Disteln schon anders aus. Dominik Braun, der in seine fünfte Saison geht, ist gelernter Physiotherapeut. Wenn ein Distelner verletzt am Boden liegt, weiß Dominik Braun genau, was zu tun ist. In der vergangenen Woche führte er Gespräche mit dem Trainer-Team der kommenden Spielzeit, Daniel Koseler und Martin Schmidt. Danach fiel sofort die Entscheidung.

Auch FC/JS Hillerheide buhlte um die Dienste „Das Gespräch war positiv, ich mache bei den Distelnern weiter“, sagt Braun. Warum auch nicht? Der Recklinghäuser fühlt sich in Disteln wohl. „Mit dem Vorstand, den Trainern und der Mannschaft komme ich super klar“, meint der 30-Jährige. Wobei es durchaus Abwerbe-Versuche von anderen Vereinen gab - so auch von seinem Ex-Club FC/JS Hillerheide.

Dort arbeitete er damals mit Trainer Roman Stöckl zusammen. Als dieser zum SV Vestia Disteln wechselte, ging Braun gleich mit. Mittlerweile ist Roman Stöckl weg - Dominik Braun noch da. Ein weiterer Punkt, warum er weiter in Disteln bleibt, ist die Zusammenarbeit mit Betreuer Markus „Pumba“ Münninghoff. „Zwischen Pumba und mir ist eine Freundschaft entstanden“, sagt Braun, gerade frisch verlobt. Die zwei Freunde unternehmen auch privat etwas zusammen, gerne mit den Frauen.

Wie oft ist Dominik Braun im Einsatz? „Während der Woche bin ich einmal beim Training, am Wochenende beim Spiel“, sagt der Recklinghäuser, der selbst eine Fußball-Karriere anstrebte, in der Jugend von Preußen Hochlarmark kickte. „Dann habe ich aber die Ausbildung zum Physiotherapeuten begonnen, hatte auch wegen Fortbildungen keine Zeit mehr“. Seit 2014 ist er in der Reha-Praxis Rückgrat in Recklinghausen angestellt. Dafür kann Dominik Braun heute seine Leidenschaft zumindest passiv ausleben.

„Gerade Knie-Geschichten sind schon übel“ Seine Behandlungen erfolgen direkt in der Kabine. Dann wird die mobile Liege aufgebaut, die Dominik Braun auch zu Auswärtsspielen mitnimmt. „Beim Training melden sich die Jungs bei mir an. Aber wenn was ist, können sie mich auch so außerhalb der Reihe kontaktieren“, sagt Dominik Braun.

Was waren bislang seine schwersten Fälle? „Wenn sich jemand das Kreuzband reißt, dann belastet mich das auch. Das ist mit die schwerste Verletzung, die sich ein Fußballerzuziehen kann. Gerade Knie-Geschichten sind schon übel.“ So wie bei den Spielern Youri Gläßer (mittlerweile beim VfB Hüls) und Justin Gruber, die er bei der Reha begleitete. „Zum Glück sind solche Verletzungen bei uns selten, auch weil die Jungs im Training gute Stabilisierungsübungen machen. Da gebe ich auch Tipps“, sagt Dominik Braun.

„Wir sind froh, dass wir Dominik als Physiotherapeuten haben. Er macht bei uns richtig gute Arbeit“, lobt Trainer Jörg Breski, der am Saisonende aufhört. Dominik Braun aber bleibt.

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