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Seniorenberichte

30 ist nicht gleich 30

FUSSBALL: Kontaktsport in Gruppen von 30 Personen ist seit dem 15. Juli wieder erlaubt. Doch es kommt auf die richtige Zählweise an.

Von Sebastian Schneider, Olaf Nehls, Peter Koopmann und Thomas Braucks, Kreis Recklinghausen

Am Samstag hat sich TuS 05 Sinsen mit dem Oberligisten SV Rhynern zum ersten Testspiel verabredet. Und weil der TuS 05 ein seriös geführ­ter Klub ist und nichts falsch machen will, hat der Verein den Marler Stadtsportver­band (SSV) kontaktiert.

Die Sinsener Frage lautet, wie denn ein Passus der Coro­na-Verordnung vom 15. Juli zu verstehen sei. Da heißt es: Kontaktsport für Gruppen von bis zu 30 Personen sei möglich. Das Problem: Mit Wechselspielern kommt man bei zwei Teams schnell auf mehr als 30 Spieler.

Für den Verband liegt der Fall klar

Für den Westfälischen Fuß­ballverband (FLVW) ist das kein Problem: „Die ',30‘ be­zieht sich auf die Personen, die aktiv am Spiel auf dem Platz beteiligt sind“, so der Vizepräsident Amateurfuß­ball Manfred Schnieders. Für den FLVW sind das: Elf gegen elf Fußballer, dazu die Schiedsrichter, die beiden Trainer sowie Betreuer oder Physio. Summa summarum also keine 30 Personen.

Eine Auswechslung ändere das nicht, so Schnieders auf der Homepage des Verban­des: „Eine Mannschaft kann also beliebig viele Spielerin­nen oder Spieler einsetzen.“

Kicken und munter durch­wechseln? Das sehen nicht alle so. Und schon gar nicht der SSV Marl. „Der Sinn der Corona-Verordnung ist ja die Begrenzung von Kontakten“, sagt Stadtsportverbands-Geschäftsführer Andre Mölleken. Der SSV schließt sich dem Landessportbund an, wonach eine Kontaktober­grenze pro Sportler von 29 maßgeblich ist.

Diese Grenze hat jetzt auch Petra Völker, Geschäftsführe­rin beim Kreissportbund, in einem Schreiben an alle SSV im Kreis noch einmal einge­schärft. Die Interpretation der Fußballer hält sie für grundfalsch.

Wenn bei einem Fußball­spiel nach Lust und Laune ge­wechselt würde, hätte ein Spieler, der von Anfang bis Ende auf dem Platz steht, nicht nur mit 29 anderen Ki­ckern Sport getrieben. Es könnten sogar deutlich mehr werden. „Das entspricht nicht den Vorgaben“,; sagt Pe­tra Völker.

Das Ordnungsamt der Stadt Marl schließt sich dem an. Durchaus denkbar also, dass das Ordnungsamt auf dem ei­nen oder anderen Fußball­platz kontrolliert. Dem TuS 05 Sinsen und allen Vereinen in der Stadt sei die Sichtweise des SSV Marl mitgeteilt wor­den, sagt Andre Mölleken.

In anderen Städten im Kreis sieht man das entspannter. In Recklinghausen zum Beispiel. Es gebe eben unterschiedli­che Auslegungen der Coro­na-Schutzverordnung, sagt SSV-Geschäftsführer Werner Metz, der im Fachbereich Bil­dung und Sport der Stadt Ver­antwortung trägt.

Recklinghausen mahnt sei­ne Vereine, auf der Hut zu sein. „Wir werden beim Fuß­ball jetzt nicht die Spieler­wechsel kontrollieren“, sagt Metz - im Vertrauen darauf, dass alle Klubs den Spiel­raum, den die jüngsten Lo­ckerungen geben, verant­wortlich zu nutzen wissen.

Corona-Experte sorgt für Aufklärung

Auch in Herten löst das Schreiben vom KSB zuinächst mal keinen Alarm aus. „Wir sollten die Kirche mal im Dorf lassen“, sagt Brigitte Ro­de aus dem Sportbüro der Stadt.

Bleibt aber die Frage: Wer liegt nun richtig? Der Ver­band? Oder KSB und SSV mit ihrer strikten Auslegung? Aufklärung kam am frühen Mittwochabend von Abtei­lungsleiter Markus Leßmann aus dem Ministerium für Ar­beit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW.

„Richtig ist die Interpretati­on des Landessportbundes“, stellte der Politiker klar. „Wenn eine Gruppe in einem Event Sport ohne Abstands­gebot macht, sind nicht mehr als 30 Teilnehmer er­laubt.“

Trainer und Schiri sind keine Sportler

Aber: Zu den Kontaktsport­lern zählen beim Fußball nicht die Schiedsrichter und die Trainer. „Zwar können Schiedsrichter auch mal an­gerempelt werden, doch das passiert beim Joggen auch“, sagt der Experte für die Coro­na-Schutzmaßnahmen .

Damit ist klar: Testspiele sind möglich, Spielerwechsel auch - aber nicht unbe­grenzt: Jeweils elf Spieler pro Mannschaft stehen auf dem Platz, vier dürfen eingewech­selt werden. Macht 30. Die Ersatzspieler, so Leßmann, sollten aber mit Abstand (1,5 m) auf ihre Einsätze warten.

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