SV VESTIA DISTELN 1912/27

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Seniorenberichte

Vestia Disteln beendet Pleitenserie

Vestia Disteln hat mit dem 3:1-Sieg beim VfB Hüls den ersten Erfolg seit vier Partien gefeiert. Der VfB muss nach der zweiten Heimpleite in Folge aufpassen, dass er nicht eine ähnliche Serie startet.


Louis Sliwa (r.) sieht nach dem Foul an Marvin Thomaszik die Gelbe Karte

Unter dem Strich geht der Erfolg der Gäste in Ordnung. Disteln, mehr als 65 Minuten in Überzahl, hatte fußballerisch reifer gewirkt. Die Gastgeber kämpften trotz eines Platzverweises gegen Okan Solak bis zum Ende. Bevor es zur Roten Karte kam, war Disteln durch Maurice Pagels in Führung gegangen. Miguel Cornelius legte zurück auf Philip Umierski, der den Ball an die Latte zirkelte. Den Abpraller bugsierte Abwehrmann Pagels über die Linie (10.). In der Rückwärtsbewegung holte Okan Solak dann Phil Janicki von den Beinen und flog dafür vom Platz. Eine harte Entscheidung (24.).

Disteln zieht auf 2:0 davon

Nach einer halben Stunde versuchte VfB-Kapitän Kevin Englich kurz vor der Mittellinie zu retten, aber durch seine Grätsche landete der Ball bei Umierski, der zwei Haken schlug und Nils Martens im Hülser Tor aus 17 Metern keine Abwehrchance ließ (30.) - 0:2. Kurz darauf konterte der VfB wie aus dem Lehrbuch über Beczkowski und Marvin Thomaszik, dessen Flanke German Prudetsky am zweiten Pfosten zu einer Vorlage für Marvin Poggel nutzte. Der verkürzte trocken auf 1:2 (39.).

Vestia wackelt, aber fällt nicht

Im zweiten Durchgang wackelte die Vestia zunächst. Marvin Poggel erwischte den Ball nicht richtig (50.). Fünf Minuten später bekam Beczkowski aus guter Position nicht genug Druck hinter den Ball. Mit zunehmender Spielzeit gewann Disteln wieder Kontrolle über das Geschehen. Umierski setzte den Ball nach schöner Einzelleistung knapp am VfB-Kasten vorbei (70.). Einen Schuss von Kevin Kenzlers parierte Martens im Nachfassen (75.). Beim entscheidenden 1:3 haderten die Hausherren mit Schiedsrichter Thorsten Enning (Dülmen). Der gerade eingewechselte Melih Arik wuchtete den Ball mit seinem ersten Ballkontakt per Kopf unter die Latte (76.). „Ich weiß nicht, ob das Tor astrein war“, frage sich Christoph Schlebach. Marvin Thomaszik hatte sich in der Szene ein blaues Auge geholt und musste ausgetauscht werden.

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