SV VESTIA DISTELN 1912/27

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Seniorenberichte

BWWL gewinnt das Bezirksliga-Derby

SPORTANLAGE NORD Wachablösung in der Bezirksliga 9: Mit dem 3:1 (2:1)-Derby-Sieg gegen den SV Vestia Disteln hat BWW Langenbochum den Spitzanplatz vom Stadtrivalen übernommen.


Sorgte per Elfmeter für den Anschusstreffer: Philipp Müller

Ein Zähler liegen die Langenbochumer nun vor dem SV Vestia. Die spielentscheidende Szene sah Vestia-Trainer Roman Stöckl in der 59. Minute. Timo Schumski traf die Querstange, den herunter fallenden Ball kratzte BWWL-Spielführer mit dem Arm von der Linie. „Ich wollte den Arm so nah wie möglich am Körper haben und ihn mit der Brust wegwischen“, sagt Widera. Für Stöckl war das eine Rote Karte plus Elfmeter. „Fast alle haben das Handspiel gesehen, nur die Schiedsrichter nicht. Das hätte das 2:2 sein können. Und das Remis hätte uns gereicht, zumal wir eine halbe Stunde in Überzahl gewesen wären“, sagt Stöckl.

Vor einer glänzenden Kulisse von gut 800 Zuschauern war’s ein intensives Derby. Aufgrund des großen Zuschauer-Andrangs begann die Partie 13 Minuten später. Die Gäste begannen aggressiv, wollten so den Blau-Weißen den Schneid abkaufen. Knapp 20 Minuten neutralisierten sich beide Seiten, dann brannte es erstmalig in einem Strafraum – im Distelner. Nach einem Eckball von Tobias Portmann köpfte Hayssam Siala aus sechs Metern den Ball knapp vorbei (18.).

Siala markiert das 1:0

Kurz danach konnte die Vestia-Deckung nicht richtig klären, BWWL-Spielertrainer Pascal Kötzsch nahm den Ball direkt – dieser hoppelte flach knapp am Tor vorbei (21.). Und auch die Bachmann-Direktabnahme nach Portmann-Freistoß ging aus 14 Metern m Distelner Gehäuse vorbei (24.). Chance Nummer vier saß. Wieder war es Portmann, der einen Eckball hoch vors Tor brachte. Diesmal nickte Hayssam Siala ein zum umjubelten 1:0 (28.). Kurz danach stellte Siala auf 2:0. Leroy Stemmer marschierte über links, passte auf den zweiten Pfosten, wo Siala den Ball aus sechs Metern über Torwart Mark Mahlmeister hinweg in die Maschen setzte (31.).

In der 35. Minute kamen die Gäste erstmalig gefährlich vors Tor. Louis Sliwa flankte von links, Philipp Müller köpfte flach – und Torwart Max Ronneburg bekam noch die Finger an den Ball. lenkte diesen um den Pfosten. Bei der anschließenden Ecke kam die Kugel scharf in den Strafraum. Müller war einen Tick eher am Ball als Gegenspieler Michael Baryga, der Müller ummähte.

Müller verkürzt per Elfmeter auf 1:2

Klarer Elfmeter. Müller entschied sich für die rechte Ecke, Ronneburg war noch dran, das Leder aber dennoch im Netz. Nur noch 2:1 (37.). Fast hätte Siala noch vor der Pause sein drittes Tor erzielt. Portmann schickte Siala lang, der 20 Meter vor dem Tor Mahlmeister umkurvte, dann aber den Ball bedrängt aus 18 Metern am Tor vorbei setzte – 2:1 zur Pause.

Im zweiten Abschnitt machten die Distelner mehr Druck. Bis auf den Latten-Schuss von Schumski und den 16m-Schuss von Kevin Kenzlers, den Ronneburg aus dem Knick holte (90.+4), hatten die Gäste wenig Durchschlagskraft. Nach der Kenzlers-Chance ging Tobias Portmann von der Mittellinie allein aufs Tor zu, schob den Ball überlegt an Mahlmeister vorbei ins Netz zum 3:1 (90.+5). Der Schiri pfiff die Partie nicht mehr an, dann gab’s die große Jubel-Traube in blau und weiß.

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