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Seniorenberichte

Disteln 2 holt die Punkte bei GWE

OER-ERKENSCHWICK „Frösche“ werden für eine schwache erste Halbzeit bestraft und verlieren gegen den SV Vestia Disteln II mit 0:2.


Auch Tim Okrongli blieb in der GWE-Offensive ohne Durchschlagskraft. Foto: Letzner

Jetzt hat es A-Ligist GWE auch daheim erwischt. Waren die Frösche bis Sonntag am heimischen Nußbaumweg noch ohne Niederlage, so ist dieser Nimbus nach der Partie gegen SV Vestia Disteln II nun auch dahin. Die Hertener bezwangen GWE nicht unverdient mit 2:0 (1:0) und zogen an den Hausherren vorbei auf Platz neun in der Kreisliga A2. Die Mannschaft von Trainer Thomas Synowczik rutschte nach der Pleite auf Rang 14 ab und ist nun endgültig im Abstiegskampf angekommen.

„Die erste Halbzeit haben wir komplett verschlafen. Da waren wir in den Zweikämpfen nicht präsent, haben Disteln viel zu viel Platz gelassen“, so Synowczik nach dem Spiel. Das mangelhafte Zweikampfverhalten wurde besonders beim Führungstreffer der Distelner deutlich. Julian Höbrink, Leihgabe aus der ersten Mannschaft, schnappte sich auf Höhe der Mittellinie den Ball, marschierte Richtung GWE-Tor, ließ vier Defensivspieler der Gastgeber einfach stehen und behielt dann vor Keeper Marc Malcharek kühlen Kopf und vollendete zum 1:0 für die Hertener (24.). Von den „Fröschen“, bei denen Marvin Gatberg und Robin Ostdorf aus der dritten Mannschaft in der Startelf standen, kam in Durchgang eins kaum etwas Produktives, sodass die Distelner den Vorsprung mit in die Kabine nahmen.

Nach dem Wechsel zeigte GWE aber ein anderes Gesicht. Frühes Pressing und eine enorme Laufbereitschaft stellten die Hertener nun vor arge Probleme. Danny Oeynhausen scheiterte in der 47. Minute am gut reagierenden Marco Magga im Distelner Tor und auch der agile Gatberg fand nach einem Kopfball in Magga seinen Meister (56.). „Wenn uns da ein Treffer gelingt, dann drehen wir das Spiel“, haderte Synowczik auch ein wenig mit dem fehlenden Spielglück. Je länger die Partie dauerte, desto mehr konnten sich die Gäste vom Druck befreien und setzten Nadelstiche. Scheiterte der Hertener Sammy Katnik nach 78 Minuten noch freistehend mit einem Kopfball, machte er es eine Minute später besser und entschied die Begegnung mit einem überlegten Kopfball zum 2:0 (79.) für Disteln.

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