SV VESTIA DISTELN 1912/27

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Seniorenberichte

Kreisturnier: Disteln in der Finalrunde

GAHLEN Die vier Halbfinalisten des Kreisjubiläumsturniers stehen fest: Am Sonntagmittag trifft der TuS 05 Sinsen zunächst auf Borussia Ahsen. Im Anschluss misst sich Vestia Disteln mit der Zweitvertretung des Oberligisten SV Schermbeck.

Die Wege trennen sich: Vestia Disteln mit Kapitän Joel Makowski (l.) schaffte den Sprung ins Halbfinale; Tim Gilgner und SF Stuckenbusch
landeten nur auf Platz drei der Gruppe A. Foto: Sänger

Auf der schmucken Anlage des TuS Gahlen wurde Westfalenligist Sinsen am Samstag seiner Favoritenrolle in der Gruppe A gerecht. Nach Siegen über die neuformierten SF Stuckenbusch und den SC Reken spielte die abschließende Niederlage gegen Disteln (0:1) keine Rolle mehr.

Die Hertener schafften auf den letzten Drücker das Semifinale – auf Kosten der Stuckenbuscher, die Disteln glatt geschlagen hatten, aber gegen Reken nicht über ein torloses Remis hinausgekommen waren.

Auch in der Gruppe B, die auf Kunstrasen spielte, war das zweite Ticket für den Sonntag umkämpft. Schermbeck II spazierte mit drei Siegen durch die Vorrunde – Ausrichter Gahlen blieb ohne Erfolgserlebnis. Alles kam auf den Ausgang des letzten Spiel an, in dem Ahsen dann Teutonia SuS Waltrop II mit 3:0 schlug.

Lob für Gastgeber Gallen

Am Spielfeldrand nutzte Kreisvorsitzender Hans-Otto Matthey die Gelegenheit zum Gedankenaustausch mit seinem Führungsteam. Dass das Teilnehmerfeld des Turniers letztlich auf nur acht Teams zusammengeschrumpft war, empfand der „KV“ als befremdend.

Davon abgesehen lobte Matthey den TuS Gahlen für die professionelle Ausrichtung: „Der Verein ist wirklich ein guter Gastgeber und hätte für seinen Aufwand mehr Zuschauer verdient.“ Umso mehr freute er sich über die sportlich-faire Atmosphäre.

  • 1. Halbfinale: TuS 05 Sinsen – Borussia Ahsen, Sonntag 11.30 Uhr
  •  2. Halbfinale: Vestia Disteln – SV Schermbeck II, Sonntag 12.40 Uhr
  • Spiel um Platz drei, Sonntag 14.15 Uhr
  • Endspiel: Sonntag 15.30 Uhr

SV Vestia Disteln geht seinen Weg weiter

HERTEN Trainer Roman Stöckl hat seine Mannschaft beim frühen Aus in der Relegation weit entfernt von der Normalform gesehen.


Philipp Müller und seine Kollegen in Vestias Offensivreihe konnten sich gegen Bad Oeynhausen nur selten in Szene setzen. Foto: Michael Steyski

Als in Rheda-Wiedenbrück 45 Minuten gespielt waren, da lag der SV Vestia Disteln in seinem ersten Spiel in der Relegationsrunde zur Landesliga mit 0:2 hinten. Der Coach wollte seinen Spielern den Druck nehmen. „Ich habe gesagt: Jetzt haben wir nichts mehr zu verlieren. Entweder wir kassieren einen Konter oder wir kommen heran.“ Aber es half nichts: den Distelnern fehlte vor allem das Vertrauen in sich selbst.

Neuzugänge sind jung und hungrig

Und so wird der Bezirksligist im Sommer einen erneuten Anlauf in die Landesliga unternehmen. Und Roman Stöckl sieht gute Chancen, schließlich hat er eine junge und entwicklungsfähige Mannschaft beisammen, die im Sommer mit weiteren jungen und hungrigen Akteuren verstärkt wird. Und, ganz wichtig: „Die Jungs haben jetzt wieder mehr Bezirksligaspiele auf dem Buckel“, sagt Roman Stöckl.

In Normalform wäre Sieg möglich gewesen

Die Erfahrung, besser gesagt: die fehlende Erfahrung, hat seiner Meinung nach verhindert, dass der SV Vestia am Sonntag wenigstens die erste Hürde namens FC Bad Oeynhausen nimmt. „Klar, Bad Oeynhausen war physisch präsent und offensiv bärenstark“, sagt er. „Aber in Normalform hätten wir eine Chance gehabt.“
Aber diese Normalform erreichten in Rheda-Wiedenbrück nur ganz wenige Distelner. „Wenn man zum Beispiel unsere Offensive mit Schunski, Müller und Janicki nimmt – das ist normalerweise richtig Qualität“, sagt Stöckl. „Aber an diesem Tag war Bad Oeynhausen einfach agiler.“

Druck fällt ab

Roman Stöckl erzählt, dass von ihm schon auf der Rückfahrt im Bus einiges abgefallen sei, und es ist gut möglich, dass das auch einigen seiner Spieler so ging. Für Stöckl war es offensichtlich, dass die Partie gegen Bad Oeynhausen im Kopf entschieden worden war. Diese Erkenntnis sieht er auch durch den Verlauf der Saison insgesamt bestärkt. „Das Hinspiel gegen Langenbochum haben wir zwar deutlich verloren, waren aber spielerisch überlegen“, sagt er. „Das Rückspiel hatte eine tolle Kulisse, war aber fußballerisch Magerkost. Wir haben unsere besten Spiele gemacht, als wir noch nicht an das große Ganze gedacht haben.“

SV Vestia verliert Relegationsspiel

RHEDA-WIEDENBRÜCK Auch in der kommenden Saison geht der SV Vestia in der Bezirksliga auf Torejagd. Der Vizemeister unterlag in der Aufstiegs-Relegation dem FC Bad Oeynhausen mit 0:2 (0:2).


Enttäuscht hocken die Distelner Timo Schumski (l.) und Philipp Müller nach dem Abpfiff auf dem Platz. Foto: Michael Steyski

Der Gegner spielte körperbetont, gewann mehr Zweikämpfe. Und hatte in Schiri Marius Lehmann auch einen „Verbündeten“. Als Louis Bierbaum in der achten Minute rüde Vestia-Stürmer Philipp Müller ummähte, wäre eine Gelbe Karte fällig gewesen. Diese holte sich Bierbaum später für ein weiteres Foulspiel ab.

Und dann kam die 52. Minute. Unstrittig war die Gelbe Karte, die Kevin Kenzlers für sein Foul an Bierbaum bekam. Doch stand der FC-Akteur schnell wieder auf, Auge in Auge mit Kenzlers – und stieß diesen weg. Eine Verwarnung bekam Bierbaum nicht. Drei Minuten später wurde er von seinem Trainer ausgewechselt. „Ein Schelm, der Böses denkt“, meint Stöckl mit einem Augenzwinkern.

Distelner leisten sich Fehlpässe im Aufbau

Dabei kamen die Distelner gar nicht mal schlecht in die Partie, hatten in der Anfangsphase mehr Ballbesitz. Damit konnte die Vestia-Truppe allerdings nichts anfangen. Fehlpässe vor allem im Spielaufbau machten es dem FC Bad Oeynhausen leicht, den Kontrahenten vom Strafraum fernzuhalten. Um es vorwegzunehmen: Erst in der 41. Minute hatten die Distelner ihren ersten Torschuss. Maurice Pagels probierte es aus 17 Metern, der Ball landete genau in den Armen von Torwart Fabian Wiemann.

Da stand es bereits 0:2. Mit einem Doppelschlag stellte FC-Stürmer Tim Möller praktisch die Weichen. Zunächst wusste sich Vestia-Kapitän Daniel Schmitz in der 25. Minute nur mit einem Foul an Hashem Celik zu helfen. Möller nahm aus 19 Metern Maß, hob den Ball über die Mauer hinweg hoch in das Distelner Gehäuse – unhaltbar für Schlussmann Mark Mahlmeister.

Doppelpack von Tim Möller

Nur eine Minute später zog Möller in Manier eines Arjen Robben von der rechten Seite in die Mitte, zog an zwei Gegenspielern vorbei und dann den Ball flach ins kurze Eck. 0:2 war dann auch der Pausenstand.
Trainer Stöckl reagierte, brachte mit Jan-Niklas Lobert für Jannick Landwehr einen offensiveren Mann. Doch auch mit Lobert kam keine Durchschlagskraft ins Distelner Spiel. Lediglich eine gute Doppelchance sprang für den Anschlusstreffer heraus. Erst landete ein abgefälschter Schuss von Robin Karrasch knapp neben dem FC-Gehäuse (57.). Die anschließende Ecke brachte Müller hoch vors Tor. Doch sprang der Kopfball von Lobert deutlich über die Querstange.

Danach bemühte sich die Stöckl-Elf, doch lief die Zeit weg. In der Schlussphase hatte der FC Bad Oeynhausen Chancen, per Konter auf 3:0 zu stellen. Die beste Möglichkeit besaß der eingewechselte Jeger Khuin Hamid Ghauem. Seinen Drehschuss aus zwölf Metern lenkte Mahlmeister mit den Fingerspitzen über die Latte (89.).

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