SV VESTIA DISTELN 1912/27

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Ordentliche Mitgliederversammlung
Freitag 22.10.2021 um 19.00 Uhr

Schwarzkaue, Glück Auf Ring 35 – 37
45699 Herten

TAGESORDNUNG

Seniorenberichte

Gut stehen, gefährlich kontern: Mani Mulais Plan geht auf

Den SV Vestia Disteln hat‘s zum zweiten Mal in dieser Saison erwischt, der FC Marl kommt ins Rollen: So ist das Kreisderby in der Bezirksliga 14 gelaufen.

von Joachim Sänger

Herten.  In einem Spiel mit zwei unterschiedlichen Halbzeiten hat der FC Marl am Sonntag beim SV Vestia Disteln 3:1 (0:0) gewonnen. Die Gäste hatten in der ersten Hälfte mächtig unter Druck gestanden, die Begegnung dann aber gegen die in der Deckung verwundbaren Hausherren noch gedreht. Damit belegt der FC Marl jetzt den dritten Tabellenplatz.

Mani Mulai, Trainer des FC Marl, durfte sich am Ende selbst für seine Taktik gratulieren: „Wir wissen um die Distelner Offensivstärke, wollten zunächst nur kein Tor kassieren und dann in der zweiten Halbzeit selbst die Initiative übernehmen. Das Gegentor war nicht eingeplant, und es ging heute auch nicht darum, schön zu spielen.“

Beide Mannschaften mosern über den Schiri

Sein Gegenüber Jörg Breski lobte seine Mannschaft, die alles versucht habe und für deren Entwicklungsprozess die Begegnung sehr wichtig gewesen sei. Warum die Begegnung nach der eigenen Führung gekippt war, konnte der Vestia-Coach auch nicht nachvollziehen. Beide Übungsleiter monierten die Spielleitung durch Schiedsrichter Stöttelder, am Ende war die Distelner Kritik lauter.

Disteln hatte die Gäste in der Anfangsphase fast erdrückt. Timo Schmidt vergab zwei Mal aus spitzem Winkel (2., 5.); Philipp Müller zielte aus 16 Metern nicht genau genug. Der FC Marl hatte erhebliche Probleme im Spielaufbau, operierte zunächst fast nur mit langen Bällen.

1:0 – Cornelius schlägt wieder zu

Trotzdem gab es die erste richtige Aufregung auf der anderen Seite. Niklas Trakowski erwischte Patrick Siegle an der Strafraumlinie, aber der Referee ließ weiterlaufen (27.). Immerhin bedeutete die strittige Szene, dass die Gäste die Begegnung nun ein wenig offener gestalten konnten. Die zweite Hälfte startete dann mit einem Paukenschlag.

Miguel Cornelius drehte sich geschickt und überraschte Marls Keeper Jonas Gröner mit einem platzierten, aber nicht unhaltbar wirkenden Distanzschuss (48.). Saisontor Nummer acht. Die Gäste benötigten rund zehn Minuten, um sich vom 0:1 zu erholen. Ein Fehler des bis dahin überragenden Daniel Koseler lud Dario Gedenk zum Ausgleich ein, aber der Flügelmann schloss (noch) zu ungefährlich ab.

Ahmed Bakare vollendet eiskalt

Vor dem 1:1 setzte sich Ahmed Bakare grenzwertig gegen Felix Altehage durch. Weil eine Absicherung fehlte, hatte der schnelle Marler danach freie Bahn und vollendete eiskalt (68.). Disteln reagierte wütend, hatte aber nicht mehr so klare Aktionen wie vor dem Wechsel. Stattdessen bewies Patrick Siegle seine fußballerische Klasse.

Der FC-Routinier dribbelte sich von rechts fast auf der Grundlinie durch und spielte dann perfekt zurück auf Dario Gedenk, der aus kurzer Distanz zum 2:1 erfolgreich war (77.). Jetzt hatten die Gäste das Spiel, das sie wollten. Im Zentrum standen Niklas Seel und Fabian Kudlek sicher; vorne warteten Bakare, Gedenk und der eingewechselte Maximilian Kadura auf Kontersituationen. Die letzte davon nutzte Bakare, der sich erneut nicht ganz astrein durchgesetzt hatte, im Zusammenspiel mit Gedenk zum 3:1.

SV Vestia Disteln: Marx, Altehage (77. Gruber), Schmitz, Trakowski (79. Tas), Kenzlers, Hahnenkamp, Müller, Schmidt (79. Schramm), Cornelius, Koseler, Gola

FC Marl: Gröner, Burkowski, Janicki (59. Baf), Gedenk, Kudlek, Bakare, Zoladz (46. Coban), Wilhelm, Siegle (80. Goecke), Seel, Sliwa (66. Kadura)

Schiedsrichter: Henrik Stöttelder

Zuschauer: 185

Tore: 1:0 (48.) Cornelius, 1:1 (68.) Bakare, 1:2 (77.) Gedenk, 1:3 (90.+4) Bakare

Müller trifft und trifft....

Fussball: Bereits neun Treffer hat Philipp Müller vom Bezirksligisten SV Vestia Disteln nach sieben Spieltagen erzielt. Wie sieht es bei den anderen Vest-Clubs aus?
 
Von Michael Steyski, ZH Bauer
 
 
Keine Frage: Kein Stürmer in der Bezirksliga 14 ist treffsicherer als Philipp Müller. Der Kapitän des Tabellendritten SV Vestia Disteln hat bereits neun der 25 Distelner Tore erzielt. Da Müller in allen Partien voll durchspielte, knipst der Stürmer somit alle 70 Minuten. Auf ebenfalls neun Saisontore kommt auch Dominik Stukator vom Tabellenzweiten BV Rentfort.
Eine noch bessere Quote in Sachen Schnelligkeit weist beim SV Vestia Miguel Cornelius auf. Der kommt zwar „nur“ auf sieben Saisontore, stand verletzungsbedingt allerdings nur 462 Minuten auf dem Feld. Und trifft somit sogar alle 66 Minuten. Das schafft auch Distelns Mahmut Tas. Aufgrund einer Verletzung hat er bislang aber erst 132 Minuten gespielt, dabei zwei Treffer erzielt. Auf jeden Fall sind Distelns Stürmer torhungrig, erzielen im Schnitt 3,6 Tore pro Partie.

Breilmann ist nicht zu stoppen

Datteln. Diesen Leistungsschub hätten selbst die größten Optimisten den Meckinghovern nicht zugetraut. Doch der Tabellenvorletzte der Kreisliga A2 wuchs über sich hinaus und bezwang Vestia Disteln II mit 5:3 (4:2).

Schon der Auftakt verlief ganz nach Plan. Gerade einmal zwei Minuten waren gespielt, als Andreas Stolzenberg eine Ecke ins Hertener Gehäuse lenkte. Es kam noch besser: Roy Breilmann erhöhte in der achten Minute sogar auf 2:0 für die überraschend stark agierenden Dattelner. Mit so einer Vorstellung des Tabellenvorletzten hatten die Hertener wohl nicht gerechnet. Zu diesem Zeitpunkt gelang der Vestia-Reserve rein gar nichts.

Die Gastgeber hingegen suchten den Zweikampf und angelten sich ein ums andere Mal das Leder. Wie schnell kleine Unachtsamkeiten zu einer Wende im Spielverlauf führen können, zeigte sich in den nächsten Minuten. Zunächst war Meckinghovens Keeper Max Halberstadt gefordert, als Sidikhi Drane im Zusammenspiel mit Amir Kammoun die erste nennenswerte Chance für Disteln auf dem Fuß hatte. Nur zwei Minuten später zappelte das Leder im Meckinghover Netz. Julian Höbrink versetzte mit einer gelungenen Einzelaktion zwei SWM-Abwehrspieler nebst Keeper Halberstadt – 2:1. Zu allem Überfluss verschätzte sich Keeper Halberstedt in der 27. Minute bei einer Ecke. Jannick Landwehr nutzte diesen Patzer zum 2:2.

Die Gastgeber verdauten den Rückschlag schnell, besannen sich wieder auf ihre Zweikampfstärke. Roy Breilmann, den die Vestia-Abwehr nie in den Griff bekam, stellte die erneute Meckinghover Führung her. Als Michail Tsiafakis auf 4:2 erhöhte (32.), schien die Partie bereits gelaufen.

Im zweiten Abschnitt geriet der Spielfluss ins Stocken. Dafür brachte Schiedsrichter Markus Blania mit einer Roten Karte Farbe ins Spiel, als er dem Distelner Tim Gegenhuber vom Feld schickte. Ein Durchmarsch wurde die Partie für die Elf von Spielertrainer David Krück aber nicht. Ausgerechnet in Überzahl fingen sich die Gastgeber den Anschlusstreffer durch Höbrink ein. Erst als Roy Breilmann spät das 5:3 markierte (85.), war die abwechslungsreiche Begegnung gelaufen. tur

Keine Angst vor der Liga

FUSSBALL: Vor der Saison hatten viele Vestia Disteln eine schwere Saison in der Bezirksliga prophezeit. Aber das Projekt „Jugend forsch“ ist bisher erfolgreich – auch weil sich junge Kicker wie Timo Schmidt beachtlich schlagen.
Von Thomas Braucks, Herten

Selbst der Trainer konnte nach dem 5:2-Erfolg beim SC Hassel seine Begeisterung nur schwer verbergen. „Schade, dass Timo den Ball nicht reingemacht hat“, sagte Jörg Breski. „Mit der Nummer wäre der Junge in der Sportschau gelandet.“

Die Nummer, von der Distelns Trainer, sprach, war einer der großen Sololäufe in der Geschichte des Lüttinghof. In Minute 39 nahm Timo Schmidt in Höhe der Mittellinie ein Zuspiel an und tat, was Angreifer beim Stand von 1:1 tun: Er nahm Tempo auf.

Und weil sich so recht kein Kollege anbot, umdribbelte oder überlief der 19-Jährige einen Gelsenkirchener nach dem anderen. Am Ende stand nur noch Hassels Torhüter Luca Klein vor ihm – und der ließ sich nicht überwinden. „Ich wollte den Ball ins Eck schieben, leider war er mit der Hand dran“, berichtet Schmidt. Ärgerlich, aber nichts, was die Freude über den 5:2-Erfolg schmälerte.

Rückblick: Als im Frühjahr etliche routinierte Kicker ihre Kündigung einreichten und zu FC Marl, VfB Hüls oder SSV Buer wechselten, blieb dem SV Vestia der jüngste Kader der Klasse. Viele erklärten das Stadion an der Fritz-Erler-Straße in Herten daraufhin zum Krisengebiet der Bezirksliga 14. „Ich war da eigentlich ziemlich entspannt“, sagt Timo Schmidt.

Der 19-Jährige entschied sich aus voller Überzeugung für Vestia. Nicht nur, weil sein Vater Martin Schmidt hier als Sportlicher Leiter aktiv ist. Oder weil er Trainer Jörg Breski schätzt, unter dem er schon in der U19 des TSV Marl-Hüls gespielt hat. Viele Spieler aus dem Kader kannte er gut, einige zählen zum Freundeskreis. „Die sind spielerisch alle richtig gut. Ich war überzeugt: Wenn wir als Mannschaft zusammenwachsen, brauchen wir keine Angst zu haben.“

Eine Einschätzung, mit der er richtig lag: Nach sechs Spieltagen ist Vestia mit 13 Punkten Tabellendritter. Kein Klub aus dem Fußballkreis steht in der Bezirksliga 14 besser da. Auch Timo Schmidt persönlich kann zufrieden sein, er hat sich einen Platz in der Start-Elf erkämpft. Da, wo er am liebsten spielt: offensiv, auf dem Flügel. Und mit der Freiheit, in die Mitte und in die Spitze zu ziehen.

Wegen Corona fehlt ein Jahr in der Entwicklung

„Für mich geht‘s darum, in den Seniorenfußball reinzukommen“, sagt er. „Der ist komplett anders als Jugendfußball. Physisch viel anspruchsvoller.“ Dabei hat es sein Jahrgang schwerer als die meisten Fußballgenerationen zuvor. Das zweite U19-Jahr fiel als Vorbereitung nahezu komplett Corona zum Opfer.

Timo Schmidt hat im Herbst 2020 ein Studium an der TU Dortmund im Fach Wirtschaftsingenieurwesen gestartet. Daneben hat er sich im Lockdown fit gehalten. Mit Läufen. In der „Muckibude“ von Vestia Distelns Vorsitzendem Andreas Weidner auf der ehemaligen Zeche Schlägel & Eisen. „Und wenn‘s irgendwie möglich war, haben wir mal draußen gepöhlt.“

Dass Schmidt dran geblieben ist, zahlt sich jetzt aus. Nicht nur sein Solo beim SC Hassel zeigt: Er lernt, sich durchzusetzen, auch gegen gestandene Fußballer. Am Sonntag ist Vestia beim Tabellenzehnten SpVgg. Erle zu Gast, danach empfängt Disteln den FC Marl zu einem brisanten Duell an die Fritz-Erler-Straße. Folgt danach sogar der Angriff auf die Spitze?

Davon will Timo Schmidt nichts wissen. „Wir haben uns verständigt, nicht ständig auf die Tabelle zu schauen, sondern auf das nächste Spiel“, sagt er – auch wenn das ziemlich abgedroschen klänge. „Wir sind eine sehr junge Mannschaft – für uns geht‘s darum, uns zu entwickeln. Das ist im Moment unser Thema.“

Elfmeter entscheidet hitziges Derby

Fussball: Die DJK Spvgg. Herten kommt in der Kreisliga A 2 einfach nicht in Tritt.

Herten. Um seinen Job ist Sascha Vitolins, Trainer des A-Ligisten DJK Spvgg. Herten, derzeit nicht zu beneiden. Seine Truppe unterlag im Derby der zweiten Mannschaft des SV Vestia Disteln mit 0:1 (0:1).

24 Spieler hat Vitolins im Kader, lediglich elf davon waren am Sonntag einsatzbereit. Das heißt: Auf der Bank saßen neben dem angeschlagenen Daniel Bergmannshoff noch die Altherren-Spieler Marc Bahl und Michael Bärwolf, die später allesamt eingewechselt wurden.

Dagegen hatte auf der anderen Seite Vestia-Spielertrainer Mesut Karabacak die Qual der Wahl. „Wir waren diesmal gut bestückt, haben aber nicht so gut gespielt“, meinte Karabacak.

Die Szene, die das Spiel entschied, ereignete sich in der 17. Minute. Zuvor waren sich die Distelner Abwehrspieler Finn Lennart Kolk und Simon Rühl nicht einig. DJK-Stürmer Raphael Tobola übernahm den Ball, zog bedrängt aus 15 Metern – halblinke Position – doch klar am langen Eck des Vestia-Tores vorbei.

Im Gegenzug kamen die Distelner über die rechte Seite. Amir Kammoun erlief einen langen Ball in die Gasse, von hinten stocherte DJK-Verteidiger Nico Handt, Kammoun fiel. Der Unparteiische Martin Kindermann pfiff Elfmeter. Marko Bosnjak trat an, entschied sich für die linke Ecke. In diese flog auch DJK-Schlussmann Marco Magga. Er bekam zwar die Hand an den Ball, der Schuss war aber zu stramm – 0:1 (18.).

Wenig später dezimierten sich beide Mannschaften in einem hitzigen Derby selbst. Distelns Dariusz Reimann soll seinem Gegenspieler Albert Alex vors Schienbein getreten, Yasin Baskurt Reimann geschubst haben (35.). Warum Reimann und Alex die Rote Karte sahen?

„Für mich war der Schiedsrichter überfordert“

„Weder hier noch da war es Rot, zumal er einem Falschen die Rote Karte gegeben hat. Für mich war der Schiri völlig überfordert und hat unnötig Hektik ins Spiel gebracht“, meinte Sascha Vitolins. Und der Trainer fügte hinzu: „Dann können wir besser ohne Schiri spielen.“

Am Ende machten die Hausherren auf. Fast hätte Marc Bahl das 1:1 gemacht, schoss nach langem Ball die Kugel aber aus fünf Metern übers Tor (82.). Auf der anderen Seite verfehlte Distelns Sidikhi Drane nach Querpass das leere Tor aus 20 Metern (87.). mis

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