SV VESTIA DISTELN 1912/27

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Seniorenberichte

Spvgg. verteidigt den Pokal: Erkenschwick schlägt Vestia Disteln in letzter Sekunde 2:1

vonThomas Braucks

Die Spvgg. Erkenschwick gewinnt den Schlägel&Eisen-Cup des SV Vestia Disteln. Im Finale schlägt der Westfalenligist Gastgeber mit 2:1. Timo Conde trifft mit dem letzten Schuss.


Der Außenseiter haut sich rein: Vestia Distelns Janik Bröker (vorn) klärt im Finale vor dem Erkenschwicker Andreas Ovelhey.© Thomas Braucks

  • Spvgg. Erkenschwick gewinnt das Finale beim Schlägel&Eisen-Cup gegen starken Gastgeber Vestia Disteln mit 2:1.
  • Sieger streicht Pokal und 400 Euro Preisgeld ein.
  • Dritter wird Wacker Obercastrop im Elfmeterschießen gegen TuS 05 Sinsen.

Ein paar mickrige Sekunden trennten den SV Vestia Disteln vom Elfmeterschießen und einer kapitalen Überraschung beim eigenen Schlägel&Eisen-Cup. Bei der letzten Attacke der Spvgg. Erkenschwick fiel der Ball Timo Conde etwas glücklich vor die Füße. Der Angreifer des Westfalenligisten zog ab – und traf zum 2:1 in Toreck.

Schiedsrichter Dominic Nosing pfiff nicht mehr an, sondern machte Schluss. Der Titelverteidiger durfte Vestias stattlichen Pokal, den sie vor dem Anpfiff artig auf der Sportanlage an der Fritz-Erler-Straße abgeliefert hatten, gleich wieder mit nach Hause nehmen – inklusive 400 Euro Preisgeld für den Sieger.

Dass seine Mannschaft es so spannend gemacht hatte, nahm Trainer David Sawatzki ihr nicht krumm: „Defensiv haben wir es ordentlich gemacht, wir haben wenig zu gelassen. Nach vorn lahmt unser Spiel noch.“

Was in Disteln aber auch daran lag, dass die Spvgg viel probierte und umstellte. "Dazu ist so ein Turnier schließlich da", so der Coach. Nach einer bislangrecht unglücklichen Vorbereitung mit vielen Verletzungen will sich Sawatzki in den kommenden Einheiten um Offensive und Feinschliff kümmern.

Stöhrs Kunstschuss bringt Erkenschwick ins Finale

Nötig ist es. So erreichten die Schwarz-Roten das Endspiel auch nur durch ein ebenso sehenswertes wie ungewöhnliches Tor: Gegen Landesliga-Spitzenreiter Wacker Obercastrop zog Leon Stöhr den Ball von der linken Außenbahn Richtung Tor. Der Ball flog und flog – und rutschte Wackers zwei Meter langen Torhüter Christopher Ebeling über den Handschuh ins lange Eck – 1:0.

Rundum zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft war Vestias Trainer Roman Stöckl. Trotz des späten Knockouts im Finale. Mit Recht: So stark hatte sich der Bezirksligist beim eigenen Turnier noch nie präsentiert. „Wir wollten mutig spielen, auch Erkenschwick ein bisschen stressen. Das haben die Jungs gut gemacht“, fand Stöckl. Den Unterschied von zwei Klassen vermochte der Bezirksligist vorzüglich zu kaschieren.

Kenzlers macht es wieder spannend

Die Spvgg. ging durch einen Treffer von Skandar Soltane in der ersten Hälfte in Führung. Fünf Minuten vor dem Ende glich Kevin Kenzlers mit einem Lupfer über Spvgg.-Torhüter Philipp Amft zum 1:1 aus.

Schon zum Auftakt des Turniers, im ersten „Halbfinale“, hatte der SV Vestia gegen den TuS 05 Sinsen überzeugt. Nusret Miyanyedi brachte den Westfalenligisten per Foulelfmeter in Führung. Philipp Müller per Freistoß und Phil Janicki mit einem Schuss in den Winkel drehten den Spieß. Marius Speker schaffte mit einem krachenden 20-Meter-Schuss das 2:2 für Sinsen. Im Elfmeterschießen aber setzte sich Vestia Disteln mit 5:4 durch.

Sinsen zeigt Nerven vom Elfmeterpunkt

Auch nach dem Spiel um Platz drei zeigten Sinsens Schützen Nerven: 1:1 stand es gegen Wacker Obercastrop nach 2x30 Minuten. Marius Speker hatte nach einem kuriosen Sinsener Eigentor (das Abwehrmann Tugay Tekin und Torhüter Simon Werner produzierten) ausgeglichen. Vom Punkt aber war der TuS 05 erneut nur zweiter Sieger – diesmal mit 2:4. „Das war hoffentlich das letzte Elfmeterschießen in dieser Saison“, kommentierte Trainer Michael Schrank.

Erkenschwick nimmt den Cup wieder mit

SCHLÄGEL&EISEN-CUP:  ERKENSCHWICK VERTEIDIGT DEN CUP-SIEG  - DISTELN VERLIERT ERST IN LETZTER MINUTE

Der Oberligist Spvgg Erkenschwick kann den Vorjahressieg wiederholen und nimmt den Pokal wieder mit in die Stimbergstadt.

In diesem Jahr gelang dem Ausrichter die erhoffte Überraschung und zog nach einem Sieg im fälligen Elfmeterschießen gegen den Westfalenligisten TuS 05 Sinsen ins Finale ein - nach der regulären Spielzeit hatte es 2:2 gestanden.

Im Endspiel hielten die Hausherren das Spiel bis zum Ende offen. Fünf Minuten vor dem Ende konnte Kevin Kenzlers das frühe Führungstor der Erkenschwicker absolut verdient ausgleichen. Er belohnte die Distelner in einem rassigen Endspiel für eine sehr gute Leistung über den gesamten Turnierverlauf. Praktisch mit der Schlußsekunde fiel dann doch noch die Entscheidung zugunsten des Oberligisten.

Das Spiel um Platz 3 gewann der Landesliga-Tabellenführer Wacker Obercastrop nach 1:1 Endstand im Elfmeterschießen gegen den TuS 05 Sinsen.

Wir gratulieren der Spvgg Erkenschwick zu dem Turniersieg. Das Format kam abermals gut an und wird sicher im kommenden Jahr eine Fortsetzung finden.

ABSCHLUSSTABELLE
Platz 1: Spvgg Erkenschwick
Platz 2: SV Vestia Disteln
Platz 3: Wacker Obercastrop
Platz 4: TuS 05 Sinsen

ERGEBNISSE
ENDSPIEL:   SV Vestia Disteln - Spvgg Erkenschwick 1:2 (0:1)
SPIEL UM PLATZ 3:  TuS 05 Sinsen - W.Obercastrop 1:1 2:4 n.E.
HALBFINALE:  Spvgg Erkenschwick - W.Obercastrop 1:0 (0:0)
HALBFINALE:  Vestia Disteln - TuS 05 Sinsen 2:2 6:5 n.E.

Nur der Pokal fehlt noch in Disteln

FUSSBALL: Der SV Vestia richtet wieder sein Winterturnier aus.

Herten, (thb) Das Winterturnier des SV Vestia Disteln geht in die dritte Runde: An diesem Sonntag begrüßt der Bezirksligist die Spvgg. Erkenschwick, den TuS 05 Sinsen und SV Wacker Obercastrop zu seinem Schlägel&Eisen-Cup auf der Sportanlage an der Fritz-Erler-Straße. Anpfiff: 12.30 Uhr.

Eine Teilnahme des TuS Haltern kam in diesem Jahr nicht infrage. Der Regionalligist spielt an diesem Samstag gegen Alemannia Aachen bereits wieder um Punkte. Besetzt ist das Kurzturnier des Bezirksligisten aber weiter beachtlich.

Mit Spvgg. Erkenschwick und TuS 05 Sinsen sind zwei Westfalenligisten am Ball. „Dazu kommt mit Landesliga-Spitzenreiter Wacker Obercastrop ein gefühlter Westfalenligist“, sagt Vestias Sportlicher Leiter Martin Schmidt. Dazu ist Gastgeber Disteln dabei. „Wir sind zwei Mal zwar nur Vierter geworden. Aber die Mannschaft ist auch in diesem Jahr heiß auf das Turnier und will für eine Überraschung sorgen.“

Da laut jüngsten Prognosen auch das Wetter mitzuspielen scheint, hoffen sie in Disteln auf ein paar Zuschauer mehr als im vergangenen Jahr. Da rollte der Ball bei klirrender Kälte.

Auf Bundesliga muss niemand verzichten

Fürs Drumherum, Speisen und Getränke hat der SV Vestia jedenfalls gesorgt. Sogar auf die Bundesliga muss niemand verzichten, pünktlich zum Anpfiff läuft der Fernseher im Vereinsheim. Für alle, die das Turnier nicht von Anfang bis Ende an der frischen Luft verfolgen wollen, steht am Platz ein Container bereit - mit Blick aufs Spielfeld.

Der Modus: Zum Auftakt um 12:30 Uhr trifft Bezirksligist SV Vestia Disteln auf den TuS 05 Sinsen. Im zweiten „Halbfinale“ um 13.45 Uhr stehen sich Spvgg. Erkenschwick und Landesligist Wacker Obercastrop gegenüber.

Die Verlierer bestreiten das Spiel um Platz drei (15:15 Uhr), die Gewinner das Finale (16:30 Uhr). Die Spieldauer beträgt jeweils 2x30 Minuten - damit alle Mannschaften im Verlauf des Turniers einiges ausprobieren können.

Das Feld steht also, die Vorbereitungen beim SV Vestia sind abgeschlossen. Was jetzt nur noch fehlt, ist der stattliche Pokal, den die Sieger-Elf am späten Sonntagnachmittag in die Höhe stemmt. Die Silberware befindet sich noch in Besitz der Spvgg. Erkenschwick. Der Titelverteidiger hat den „Pott“ am Sonntag hoffentlich im Gepäck, wenn er nach Herten anreist.

INFO
Schlägel&Eisen-Cup am Sonntag, 26. Januar

  • „Halbfinale“
    SV Vestia Disteln -TuS 05 Sinsen 12:30 Uhr
    Spvgg. Erkenschwick -Wacker Obercastrop 13.45 Uhr
  • Spiel um Platz drei - 15:15 Uhr
  • Endspiel - 16:30 Uhr

Die bisherigen Sieger:

  • 2018 setzte sich der DSC Wanne-Eickel im Elfmeterschießen gegen die Spvgg. Erkenschwick durch.
  • 2019 dann gewannen die Schwarz-Roten - durch einen 2:0-Erfolg gegen den TuS Haltern.

Laube entscheidet das Derby

FUSSBALL: Langenbochumer A-Jugend unterliegt SV Vestia mit 1:2.

Herten. Das war vielleicht schon ein Vorgeschmack auf kommende Derbys in der Meisterschaft: Die A-Junioren von BWW Langenbochum kreuzten mit dem SV Vestia die Klingen - und unterlagen mit 1:2 (1:0).

Die Blau-Weißen stecken in der Bezirksliga im Abstiegskampf, die Distelner in der Kreisliga A sind noch im Meisterrennen dabei. „Es wäre schön, wenn wir uns kommende Saison in der Bezirksliga wiedersehen“, sagt BW-Sprecher Steven Fischer. Es war ein äußerst faires Spiel mit freundschaftlichem Verlauf. Der Schiri hatte ein leichtes Amt. „Die U-19-Teams waren diszipliniert und spielten mit Respekt", sagt Fischer.

Dabei waren die Rahmenbedingungen bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt und Nebel alles andere als ideal. In Hälfte eins dominierte der Gastgeber. Nach der schnellen Führung durch Marion-Wilson Tambe (S.) lief für die Schützlinge von Ralf Giera alles nach Plan. Die BWWL-Abwehr wurde kaum beschäftigt, das Mittelfeld konnte schalten und walten. Problem: Da die Distelner sehr kompakt standen, gab’s kaum Chancen für die Langenbochumer Angreifer. 1:0 hieß es somit beim Wechsel.

Die Vorentscheidung hätte in Minute 52 fallen können. Melih Tekin tauchte allein vor dem Vestia-Keeper auf, scheiterte aber im Duell „Eins gegen Eins“. Nach einigen Spielerwechseln auf beiden Seiten befreiten sich die Gäste mehr und mehr aus dem Klammergriff des Gegners, stellten die eigenen Offensivfähigkeiten unter Beweis. Eher aus dem Nichts fiel das 1:1 durch Umut Sülek (70.). Wenig später stellte Deniz Laube auf 1:2 (79.). Natürlich wurmte Giera die Niederlage: „Der zweite Anzug passt noch nicht.“ Und Fischer ergänzt: „Wichtig war, dass sich keiner verletzt hat oder eine Rote Karte abgeholt hat.“

Müller-Show im Testspiel

Der 4:0 (3:0)-Testspielsieg über A-Ligist VfL Resse 08 am Mittwochabend geriet zur Phllipp-Müller-Show. Der Stürmer, am Wochenende noch wegen Rücken- und Nackenbschwerden geschont, erzielte alle vier Treffer (27., 44., 45., 75.) für seine Mannschaft.

"Mein einziger Kritikpunkt ist, dass nur er getroffen hat", so Trainer Roman Stöckl. "Chancen hatten wir vor allem in der zweiten Hälfte genug. Stöckl hatte drei A-Junioren in der Startelf, bescheinigte allen gute Leistungen. "Sie haben ihre Sache sehr gut gemacht." Resse habe nicht so starke Gegenwehr geleistet wie Schermbeck II. "Trotzdem war das von uns sehr ordentlich."

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