SV VESTIA DISTELN 1912/27

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Seniorenberichte

Vestia bezwingt SW Röllinghausen mit 1:0

RECKLINGHAUSEN Hauptsache gewonnen: Bezirksligist SV Vestia bejubelte zum Saisonauftakt einen 1:0 (0:0)-Erfolg beim Aufsteiger SW Röllinghausen.


Des einen Freud: Während die Distelner ihr 1:0 bejubeln, dreht sich Röllinghausens Schlussmann Tobias Konert (l.) bedröppelt weg.
Foto: Kevin Korte

Teuer, da waren sich die Schwarz-Weißen einig, hatten sie sich schon verkauft. Allerdings gelten in neuer Umgebung auch neue Regeln. Trainer Daniel Konert - vertrat Urlauber "Zecke" Fuhrmann - betonte gern, dass seine Schützlinge sich an „Tempo und Körperlichkeit in der Bezirksliga“ gewöhnen müssen. Der SWR-Trainer registrierte auch, dass das „Läuferische und Kämpferische wirklich gestimmt“ habe. Aber eine Liga höher fallen individuelle Fehler nun mal schwerer ins Gewicht.

Und sicherlich wird Torhüter Tobias Konert, Bruder von Trainer Daniel, am gestrigen Abend im Kopf die Szene nach 57 Minuten durchgespielt haben. Als er einen harmlosen Flugball wieder fallen ließ und Vestia-Stürmer Philipp Müller eben dort steht, wo ein Stürmer steht – 0:1.

„Tobias weiß, dass er einen Fehler gemacht hat“, sagt Daniel Konert. „Noch bringen uns die individuellen Fehler um den Lohn.“ Es war weniger ein Fehler, eher eine Unbeherrschtheit von Dominik Heinemann, als er am Mittelkreis Philipp Langer in die Parade fuhr und von Schiedsrichter Andre Korte die Rote Karte gezeigt bekam (33.).

Kurz zuvor hatte Michael Baczynski den einzigen dicken Distelner Bock, als die Abwehr ungenügend auf Abseits spielte, nicht bestraft und Torhüter Weeke angeschossen (30.). Disteln-Trainer Roman Malasewski bilanzierte daher erleichtert, dass diesmal der Start geglückt sei. „Im letzten Jahr haben wir gegen die SG Suderwich verloren und uns lange Zeit in der Hinrunde schwer getan.“

Tor: 0:1 Philipp Müller (57.)
Bes. Vork.: Rote Karte für Dominik Heinemann (SW Röllinghausen) nach grobem Foulspiel (33.)
SW Röllinghausen: T. Konert – Cirkovic, M. Griegel, Matecki, Werner (81. Levi Meyer), Kaup, Heinemann, Stramka (70. Egole), Isenbort, Pantring, Baczynski (60. J. Griegel)
SV Vestia Disteln: Weeke – Karrasch, Pagels, Schmitz, Sliwa, Umierski, Kenzlers, Arik (90. Rühl), Karabacak, Langer (43. Brömmelhaus), Müller
Schiedsrichter: Andre Korte (Dorsten)
Zuschauer: 100

FC96 setzt Vestia matt

Hohenhorst, (jos) Mit einer geschlossenen Mannschafts-leistung hat der FC 96 die dritte Runde des Kreispokals erreicht. Der A-Kreisliga-Auf- steiger schaltete Bezirksligist Vestia Disteln mit 2:0 aus.

„Wir waren von Beginn an gallig und haben unsere Chancen genutzt. Eine super Leistung“, lobte Trainer Amel Odobasic seine Elf. Bemerkenswert: Die Recklinghäuser Führung geriet nicht ernsthaft in Gefahr, erst in der Schlussphase wurde es einige Male brenzlig im Strafraum der Hausherren.

Dass sich die klassentieferen Gastgeber zu Recht durchgesetzt hatten, stand nach dem Schlusspfiff des souveränen Schiedsrichters Michael Rehermann auch für Vestia-Coach Roman Malasewski fest: „Angesichts von 13 Ausfällen hatten wir schon damit gerechnet, dass es schwer werden würde. Das soll keine Ausrede sein. Uns fehlten heute einfach die Mittel, das Spiel noch zu drehen.“

Der FC 96 startete sehr konzentriert und setzte gleich ein Ausrufezeichen. Cemil Esen traf mit einem Freistoß die Latte (2.). In der Distelner Deckung brannte es lichterloh. Der 20-jährige Melih Arik ließ sich zu einem übermotivierten Einsatz im eigenen Strafraum verleiten. Tobias Kolok donnerte den Elfmeter an die Latte, erzielte aber im zweiten Versuch das 1:0 (7.).

Vestia hatte in der Folge zwar mehr Ballbesitz, aber dabei kam nicht wirklich etwas heraus. Das Spiel in die Spitze funktionierte nicht, die hohen Bälle waren angesichts der physischen Überlegenheit ein gefundenes Fressen für die 96-Innenverteidigung.

Vor dem 2:0 ging Kevin Kenzlers nach einer gegnerischen Ecke ungestüm zum Ball. Den fälligen Freistoß aus knapp 20 Metern beförderte Lukas Dzierzega flach ins kurze Eck. Der Bezirksligist reagierte, aber vieles blieb Stückwerk. Wenn etwas ging, dann über die linke Seite. Gefährlich wurde es für das von Marcel Johns routiniert gehütete Tor der Hausherren jedoch nicht.

Erst in den Schlussminuten entwickelten die Gäste ein wenig Torgefahr. Johns rettete zunächst gegen Arik, der aus spitzem Winkel den Abschluss gesucht hatte (85.). 120 Sekunde später parierte er einen Kenzlers-Volleyschuss aus 18 Metern.

Unter Wert verkauft

DISTELN Etwas unter Wert hat sich Bezirksligist SV Vestia verkauft - und beim Westfalenligisten Concordia Wiemelhausen mit 2:5 (1:3) verloren.

„Wir haben ein richtig ordentliches Spiel hingelegt“, lobte Vestia-Trainer Roman Malasewski seinen Minikader. Ihm standen 13 Akteure zur Verfügung, die Hausherren dagegen konnten munter durchwechseln. „Deswegen mussten die Jungs richtig beißen. Das war eine knackige Aufgabe“, sagt Malasewski.

Problem war, dass sich die Distelner Hintermannschaft bei den ersten vier Gegentreffern krasse individuelle Fehler erlaubte. „Und das fünfte Gegentor war ein flacher Freistoß durch die Mauer“, fügt der Vestia-Coach hinzu. Xhino Kadiu (26.) und Tom Franke brachten die Bochumer mit 2:0 in Führung. Anschließend verkürzten die Hertener. Diese kombinierten sich über links durch, Philipp Müller legte quer zu Simon Brömmelhaus, der die Kugel aus vier Metern zum 1:2 einschob (33.). Noch vor der Pause stellte Tom Franke auf 3:1 (42.).

Im zweiten Durchgang baute Zakaria Benai den Vorsprung auf 4:1 aus (68.). Dann schlug Vestia ein zweites Mal zu. Nach schnellem Umschaltspiel drang Müller in den Strafraum, ließ zwei verteidiger ins Leere grätschen und bediente Kevin Kenzlers, der aus vier Metern zum 2:4 einschob (84.). Dennis Gumpert markierte noch den Treffer zum 5:2 (87.). Das war dann auch der Endstand in Bochum.

SV Vestia Disteln: Weeke - Kenzlers, Müller, Umierski, Brömmelhaus, Arik (60. Rühl), Langer (46. Schmitz), Karrasch, Pagels, Karabacak, Sliwa

Formüberprüfung am Nußbaumweg

DISTELN Erstmalig tritt der Bezirksligist SV Vestia in einem Test als frisch gebackener Feld-Stadtmeister an. Am Donnerstag (26.7.) wird die Form beim A-Ligisten DJK Grün-Weiß Erkenschwick überprüft (Anstoß: 19.30 Uhr, Sportplatz am Nußbaumweg).

Nur kurz haben die Hertener ihren Titel gefeiert, anschließend zwei Tage frei gemacht. Mittlerweile stecken Trainer Roman Malasewski und seine Schützlinge wieder in der Saisonvorbereitung. „Natürlich tut so ein Erfolg gut“, weiß Malasewski. Die Distelner haben eine Euphorie-Welle erwischt.

Der Coach erwartet, dass seine Jungs heute gut gefordert werden. Auch wenn Malasewski weiß, dass die Mannschaft des Gegners im Umbruch steckt. „Dennoch haben sie richtig gute Leute geholt. Grün-Weiß hat immer das Potenzial, oben mitzuspielen“, weiß Malasewski. Personell kann der Trainer auf den Kader der Stadtmeisterschaften zurückgreifen.

„Es wird noch nicht so viel mehr. Erst in der kommenden Woche erwarte ich erste Urlauber zurück“, sagt Malasewski. Phili Janicki soll erst in der kommenden Woche wieder ins Training einsteigen. Da Donnerstag der heißeste Tag des Jahres werden soll, „wollen wir das Spiel irgendwie über die Runden bekommen“, erklärt der Vestia-Übungsleiter.

Müller kann sich gleich doppelt freuen

HERTEN Philipp Müller, Torjäger in Diensten des Bezirksligisten SV Vestia, konnte sich bei den Feld-Stadtmeisterschaften gleich doppelt freuen: zum einen über den Titelgewinn, zum anderen über die Torjäger-Krone.


Bester Torjäger bei der Feld-Stadtmeisterschaft: Distelns Philipp Müller (l.) Foto: Michael Steyski

Der neue Stadtmeister stellte auch den Torschützenkönig der Veranstaltung. Philipp Müller vom SV Vestia langte in fünf Partien gleich sechsmal zu. Dahinter landete Samet Civkin, der für den Ausrichter DTSG vier Treffer markierte.

Zur Ehrenrettung des unterlegenen Finalisten BWW Langenbochum muss gesagt sein, dass die Blau-Weißen ein Spiel weniger bestritten haben, da sie in der Vorrunde die Dreier-Gruppe erwischten. Dabei trafen gleich drei Langenbochumer dreifach: Yannik Außem, Pascal Kötzsch und auch Standard-Spezialist Tobias Portmann.

6 Tore
Philipp Müller (SV Vestia)
4 Tore
Samet Civkin (DTSG)
3 Tore
Marius Kruppa (SV Vestia), Yannik Außem, Pascal Kötzsch, Tobias Portmann (alle BWWL)
2 Tore
Kevin Kenzlers, Jan-Niklas Lobert (beide SV Vestia)
1 Tor
Philip Umierski (SV Vestia), Tim Kiel, Kevin Kriebel (beide BWWL), Christian Neßlinger (SV Westerholt), Levent Oral (DTSG), Raphael Tobola, Chamba Mounir (beide DJK Spvgg. Herten)

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