SV VESTIA DISTELN 1912/27

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Mitgliederversammlung
Förderverein "Kunstrasenprojekt"
Freitag 26.10.2018 um 19 Uhr im Vestia Vereinsheim
Einladung

Seniorenberichte

Siegesserie endet gegen Stuckenbusch

HERTEN Nach sieben Siegen in Folge kassiert der Tabellenführer wieder eine Niederlage. Gegen die Sportfreunde lautete das Endergebnis 0:3.


So fiel das 0:1: Stuckenbuschs Christoph Maass (M.) setzt sich im Kopfballduell gegen Distelns Daniel Schmitz (Nummer 4) durch und der Ball
landet im Vestia-Tor. Foto: Schneider

So ist das manchmal im Fußball: Da macht eine Mannschaft eigentlich ein gutes Spiel gegen einen starken Gegner. Weil sie aber den Ball nicht über die Linie des gegnerischen Tores bringt, verliert sie. Genau so erging es dem SV Vestia Disteln im Heimspiel gegen die Sportfreunde Stuckenbusch. Die Gäste gewannen mit 3:0 (2:0).

Eins vorweg: Distelns Serie von sieben Siegen in Folge fand so zwar ein jähes Ende, die Vestia bleibt aber trotzdem Tabellenerster. Das wäre sie wegen ihrer deutlich besseren Tordifferenz gegenüber Verfolger Erler SV wohl auch geblieben, wenn der ESV sich in Rentfort durchgesetzt hätte. Weil die Gelsenkirchener aber in Gladbeck mit 0:3 unterlagen, ist Lokalrivale BW Westfalia Langenbochum nach dem 2:1-Sieg bei Genlerbirligi Resse mit drei Punkten Rückstand neuer Tabellenzweiter. Aber zurück zum SV Vestia: Trainer Roman Malasewski hatte vor der Qualität der Gäste gewarnt und ihre defensive Stabilität herausgestellt. Und genau diese beiden Faktoren waren mitentscheidend für Stuckenbuschs Sieg.

Wobei die Vestia keineswegs schlecht spielte. Sie begann stark. Torjäger Philipp Müller wurde zunächst geblockt (2.), zielte dann daneben (4.). Die erste Großchance besaß Stuckenbusch: Ein Freistoß segelte an allen vorbei zu Jakob Knipfer am langen Pfosten, der den Ball aber daneben köpfte (9.). Bei einer weiteren Standardsituation fiel die Sportfreunde-Führung: Diesmal setzte sich Christoph Maass im Luftduell gegen Daniel Schmitz durch und traf (14.). Die Distelner berannten das Stuckenbuscher Tor natürlich weiter und kamen auch zu guten Gelegenheiten. Aber weder erreichte Jan-Niklas Lobert die Flanke von Müller, noch verwandelte Marius Kruppa im Nachschuss das Zuspiel von Kevin Kenzlers (21.). Immer wieder bereitete auch Louis Sliwa von der linken Angriffsseite der Gastgeber vor, aber seine Flanken auf Kruppa (28.) und später auf Lobert (36.) führten nicht zu einem Treffer.

Dafür waren die Sportfreunde noch einmal vor dem Pausenpfiff erfolgreich: In der Nachspielzeit des ersten Durchgangs kam Jan Wittig rechts an den Ball und bediente Niklas Portmann in der Mitte (45.+3) – 2:0 aus Stuckenbuscher Sicht. Da nutzten auch die Distelner Proteste wegen vermeintlicher Abseitsstellung von Wittig nichts. Und noch einmal trafen die Gäste zu einem günstigen Zeitpunkt. Vier Minuten waren in Hälfte zwei gespielt, als eine Distelner Ecke abgewehrt wurde und Fatih Aldibas den Ball in den Lauf von Portmann spielte, der ihn an Vestias Keeper Jonas Weeke vorbei zum 3:0 für Stuckenbusch einschob (49.). Die Gastgeber steckten nicht auf, Trainer Roman Malasewski versuchte mit einem Dreifach-Wechsel alles. Aber auch die Neuen Robin Karrasch, Joel Makowski und Julian Höbrink (sie kamen nach 55 Minuten für Kruppa, Karabacak und Lobert) fanden keinen Weg durch Stuckenbuschs Abwehr, die von Minute zu Minute an Sicherheit gewann. Gute Gelegenheiten wie in Hälfte eins erspielte sich der alte wie neue Tabellenführer nicht mehr. „Ich kann den Jungs keinen Vorwurf machen, sie haben 93 Minuten lang alles versucht, auch wenn wir nach dem 0:3 keine großen Chancen mehr hatten“, sagte Roman Malasewski. „Es gibt solche Tage im Fußball."

Malasewski erwartet starke Sportfreunde

Herten Tabellenführer SV Vestia Disteln will seine Spitzenposition verteidigen. Mit den Sportfreunden Stuckenbusch kommt einer der Verfolger an die Fritz-Erler-Straße (So., 15 Uhr).


Hält die Erfolgsserie des SV Vestia Disteln auch im Heimspiel gegen die Sportfreunde Stuckenbusch an? Auch gegen den Tabellenfünften
will die Mannschaft von Trainer Roman Malasewski wieder dominieren. Foto: Michael Steyski

Aber egal, wie der Gegner heißt: Distelns Trainer Roman Malasewski hat stets eine Hauptanforderung an seine Mannschaft: „Wir wollen das Heft des Handelns in der Hand haben“, sagt er.

Es gibt auch keinen Grund, das zu ändern, auch zuletzt beim 5:0-Kantersieg beim FC Marl ging das Konzept der Vestia auf. Eine geschlossen starke Mannschaftsleistung war da der Grundstein für den Erfolg.

Eine Vorstellung ähnlicher Güte wird auch am Sonntag wieder abzurufen sein, wenn drei Punkte her sollen. Roman Malasewski richtet sein Hauptaugenmerk zwar auf sein eigenes Team, hat sich aber natürlich auch mit Stuckenbusch beschäftigt. „Trainer Frank Kandsorra stand schon bei Westfalia Gelsenkirchen für eine stabile Defensive“, sagt der Vestia-Coach. Zudem sei das Umschaltspiel zu beachten. „Und Marvin Schulz kenne ich noch aus seiner ersten Zeit in Stuckenbusch, da war er der Lenker und Denker“, sagt Malasewski, der zwar davon ausgeht, dass die Sportfreunde-Mannschaft nun eine ganz andere Struktur hat als damals. „Aber Schulz und andere wie Niklas Portmann, den ich für brandgefährlich halte, haben einfach eine große fußballerische Qualität.“
Das belegen auch die Ergebnisse des aktuellen Tabellenfünften: „Stuckenbusch hat bisher nur in Langenbochum, in Erle und gegen die SG Castrop-Rauxel verloren – da kann man verlieren, die spielen alle oben mit“, sagt Malasewski.

Es spricht also ohnehin schon einiges dafür, dass der SV Vestia am Sonntag nicht im Vorbeigehen gewinnt. Und zusätzlich traten unter der Woche dann auch noch Probleme mit der Flutlichtanlage auf, die Roman Malasewski richtig auf die Palme brachten. Vergangene Woche Donnerstag bereits seien drei der sechs Flutlichtstrahler an der Fritz-Erler-Straße ausgefallen – und immer noch sei nichts behoben. Der Trainingsbetrieb als Vorbereitung sei so in den vergangenen Tagen stark eingeschränkt gewesen. „Ich kann nicht verstehen, warum die Stadt innerhalb einer Woche nicht in der Lage ist, das Flutlicht zu reparieren“, sagt Malasewski.

Mesut Karabacak ist der Oldie im jungen Vestia-Team

HERTEN Mesut Karabacak ist bei Bezirksliga-Tabellenführer Vestia Disteln nicht wegzudenken. Der 31-Jährige will das junge Team führen.

Mesut Karabacak (2.v.l.) ist der Älteste bei Vestia Disteln, zurzeit aber kaum wegzudenken aus der ansonsten sehr jungen Mannschaft.

Am Sonntag beim 5:0-Sieg des SV Vestia Disteln beim FC Marl war Mesut Karabacak der mit großem Abstand älteste Spieler im Distelner Aufgebot. Simon Brömmelhaus, der zweitälteste Vestia-Spieler an diesem Tag, ist vier Jahre jünger, der Großteil der Akteure sogar unter Mitte 20.

Aber Karabacak spielt eine ganz wichtige Rolle. „Er ist im Moment fast unersetzbar“, sagt sein Trainer Roman Malasewski. Dass das so ist, war vor einem halben Jahr nicht unbedingt abzusehen. Denn die vergangene Saison war nicht die erfolgreichste für Mesut Karabacak persönlich, denn er gehörte nicht immer zum Stamm.
„Ich habe zu Saisonbeginn zweimal von Anfang an gespielt, da hatten wir keinen Erfolg“, sagt Karabacak im Rückblick. „Dann war ich im Urlaub, und die Jungs haben das in der Zeit super gemacht“. Fortan war es schwer, ins Team zu kommen. Er habe es dem Trainer nicht übel genommen, dass er nicht immer spielte, wollte das aber natürlich ändern, sagt Karabacak.

Und das hat er eindrucksvoll geschafft, unter anderem mit seiner Fitness. Denn Karabacak ist sicherlich nicht der Schnellste, aber seine Laufleistung im Spiel ist trotzdem hoch. Die Leistungsdiagnostik der Distelner verzeichnete 10 km Gesamtlaufleistung – laut Roman Malasewski einer der Spitzenwerte im Team. „Ich habe mir vor Saisonbeginn gesagt: Der Trainer hat mich vielleicht nicht auf dem Schirm, aber ich ziehe voll durch, dann soll er mal entscheiden“, sagt Karabacak. Und das zahlt sich nun für ihn und das Team aus.

Karabacak hat eine sehr gute fußballerische Ausbildung genossen, nach dem Start bei den Sportfreunden Herten spielte er für den FC Schalke 04 und RW Oberhausen in der A-Junioren-Bundesliga, und auch seine Seniorenstationen waren lange eher höherklassig angesiedelt. Mit dem SV Schermbeck stieg er in die Oberliga auf, spielte für den FC 96 Recklinghausen in der Westfalenliga, wechselte dann zur SG Langenbochum und gelangte von dort aus über YEG Hassel nach Disteln.

Dort spielt er seine fünfte Saison. Als er geholt wurde – Karabacak wohnt nur 200 Meter vom Platz an der Fritz-Erler-Straße entfernt –, sollte er mithelfen, die aus der eigenen Jugend nachrückenden Spieler zu führen. Und daran hat sich für den defensiven Mittelfeldakteur bis heute im Prinzip nur ganz wenig geändert. Karabacak fühlt sich auch wohl unter den vielen jungen Spielern. „Die Stimmung ist überragend“, sagt er. „Und das brauchst du auch, wenn du Erfolg haben willst.“ Sich selbst sieht der 31-Jährige dabei in einer Führungsposition. „Ich denke, ich habe die Klasse und die Erfahrung“, sagt Mesut Karabacak.
Zurzeit läuft’s rund bei Vestia Disteln, einen Kritikpunkt hat Karabacak aber schon: „Mir fehlt die Streitkultur“, sagt er, auf dem Platz sei es manchmal viel zu ruhig. Aber das ändert dann eben der Oldie: „Ich bin ein Typ, der Sachen offen anspricht.“

Tabellenführung mit 5:0-Erfolg verteidigt

MARL Das war eindrucksvoll: Mit dem 5:0 (3:0) beim FC Marl hat Bezirksligist SV Vestia eindrucksvoll die Tabellenspitze verteidigt.


Die Distelner Louis Silwa (l.) und Philip Umierski (M.) stoppen hier den Marler Patrick Siegle. Foto: Schneider

Während die Distelner damit weiter mit drei Punkten Vorsprung auf den Erler SV an der Tabellenspitze bleiben, rutschte Marl durch die fünfte Niederlage im fünften Heimspiel auf Rang zwölf ab und mussten den zweiten Trainerrücktritt innerhalb weniger Wochen verkraften, Jörg Wloch hatte seinen Rückzug der Mannschaft schon vor der Partie mitgeteilt. Er hatte dadurch einen Impuls setzen wollen, aber das ging schief.

Disteln hatte nach zwei Minuten schon die erste gute Gelegenheit, aber Philipp Müller hatte (noch) kein Glück. Danach hielten die Gastgeber die Vestia ganz gut vom eigenen Tor weg. „Da haben wir uns vorne nicht gut bewegt“, sagte Roman Malasewski hinterher. Das machte Philipp Müller dann besser. Mit einer Körpertäuschung im Sechzehner ließ er die Innenverteidiger Maximilien Buhl und Mike Wloch ins Leere laufen, sein Schussversuch rutschte zwar ab, fand aber Melih Arik, der zum 1:0 vollendete (28.). Was dann passierte, nannte Malasewski die "Psychologie des Fußballs“. „Marl hatte sich noch gar nicht richtig geschüttelt, da stand es schon 3:0 für uns“, so der Coach.

Ein langer Diagonalball kam zu Louis Sliwa auf der linken Seite, seine Hereingabe verpasste Müller in der Mitte, aber hinter ihm wartete noch Simon Brömmelhaus – 2:0 (31.). Die Marler reklamierten erfolglos auf eine Abseitsstellung – wie auch bei Distelns Treffer Nummer drei. Sliwa flankte von links, am langen Pfosten legte Brömmelhaus nochmal quer auf Torschütze Müller (33.).

Weeke lenkt Ball an die Latte

Nach dem Seitenwechsel hätte Arik, der Florian Kwiatkowski den Ball abzujagen versuchte, fast ein Eigentor erzielt, aber Keeper Jonas Weeke lenkte das Leder noch an die Latte (50.). Ansonsten verpufften die Offensivbemühungen der Gastgeber, während Disteln bei besser Chancenverwertung die Führung hätte ausbauen können.

Das verpassten Brömmelhaus (57.), Kevin Kenzlers (59.) und auch Müller. Der Stürmer wurde von FC-Keeper Khaled Aydin elfmeterreif gefoult, trat selbst an, aber der Ball prallte vom Innenpfosten zurück ins Feld (64.). aber Müller durfte wenig später doch noch einmal jubeln, nachdem Mesut Karabacak ihn in die Tiefe geschickt hatte, traf der Goalgetter zum 4:0 (70.) für Disteln. Kapitän Philip Umierski stellte den 5:0-Endstand her (87.).

Disteln darf keinen Schritt weniger machen

DISTELN Sechs Siege in Folge haben die Bezirksliga-Kicker des SV Vestia eingefahren. Die große Frage am Sonntag: Gelingt beim FC Marl der siebte Streich?


Ins Stolpern gerieten Jan-Niklas Lobert (M.) und der SV Vestia nur in dieser Szene. Foto: Michael Steyski

Los geht es am Sonntag beim FC Marl um 15 Uhr (Sportanlage Marl, Hagenstraße). Natürlich gehen die Gäste, die von Roman Malasewski betreut werden, die Aufgabe selbstbewusst an. „Wenn wir aber einen Schritt weniger machen, ist es nicht mehr so leicht für uns“, sagt Malasewski. Und spielt auch die letzten 60 Minuten beim 2:0 gegen den SV Zweckel an. Unterm Strich standen zwar drei Punkte, aber die wohl auch schlechteste Saisonleistung.


Dagegen waren die ersten 30 Minuten gegen die Zweckeler richtig gut. „Und diese Leistung müssen wir über einen längeren Zeitraum aufs Feld bringen“, meint Malasewski. Er warnt eindringlich vor dem kommenden Gegner. „Die Marler verkaufen sich derzeit völlig unter Wert. Sie sind Vizemeister der Vorsaison, haben fußballerische Qualität. Auch nach dem Staffelwechsel in die Gruppe 9 wollten die Marler sicher oben mitmischen“, sagt der Vestia-Trainer.

Kurios: Zuhause haben die Marler alle Spiele verloren, auswärts bis auf letzte Woche – 1:5 in Hillerheide – alles gewonnen. „Bei den Heimgegnern waren BWW Langenbochum, BV Rentfort und Erler SV dabei. Diese Spiele kannst du verlieren“, sagt Malasewski. Personell hat er wieder die Qual der Wahl. Zumal im Vergleich zur Vorwoche noch Jan Lobert, Jannick Landwehr und Youri Gläßer wieder an Bord sind. Wackelkandidat ist noch Phil Janicki (krank). „Sollte personell nichts mehr passieren, werden wir die zweite Mannschaft unterstützen“, sagt Malasewski.

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