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Seniorenberichte

Viel mehr als nur Schalke 04

FUSSBALL: 6. Talk in der Kaue heute mit prominenten Gästen.


Ging schon als Profi keinem Streitgespräch aus dem Weg: Christian Wetklo tauscht sich als Torwart von Mainz 05 mit Schalkes Kyriakos
Papadopoulos aus. Heute Abend ist Wetklos Meinung beim Talk in der Kaue gefragt. -FOTO: DPA

Herten, (thb) Das muss man dem Sportlichen Leiter des SV Vestia Disteln lassen. Entweder ist Martin Schmidt äußerst selbstbewusst oder er hat einfach nur gute Nerven. Gestern Nachmittag, gute 24 Stunden vor der 6. Ausgabe des Fußball-Talks in der Kaue an diesem Mittwoch, absolvierte Martin Schmidt noch einen Check beim Zahnarzt.

Die gute Nachricht: "Der Bohrer kam nicht zum Einsatz", berichtet Schmidt. Damit ist der Hertener auch heute Abend als Moderator in der Schwarzkaue der ehemaligen Zeche Schlägel & Eisen voll einsatzfähig.

Zum Glück, denn Vestia Distelns Gäste versprechen ab 19 Uhr eine muntere Diskussionsrunde: Welt- und Europameisterin Steffi Jones, eine der besten Spielerinnen in der Geschichte des deutschen Frauenfußballs, Chefin des Organisationskomitees der Frauen- WM 2011 und Ex-Bundestrainerin, ist dabei.

TV-Moderator, Sky-Reporter und Buchautor Ulli Potofski, gebürtiger Gelsenkirchener, kommt auch. Und als Dritter im Bunde nimmt der ehemalige Bundesliga-Profi Christian Wetklo, aktuell Torwarttrainer beim FC Schalke 04, auf dem Podium Platz.

Dass bei dieser Besetzung Anhänger des FC Schalke 04 auf ihre Kosten kommen, scheint ausgemacht. Zumal auch den beiden Moderatoren, Schalke-Freund Martin Schmidt und Klaus Berge, als Profi in den 80er-Jahren selbst in Schalker Diensten, zu den Königsblauen immer etwas einfällt.

„Schalke wird sicher ein Thema sein - unter vielen anderen“, sagt aber Martin Schmidt. „Im Mittelpunkt stehen erst einmal unsere Gäste. Alle haben eine bewegte Vita im Fußball." Und können damit zum Thema „Die Tiefe des Raumes - Diskussionen rund um den Ball“ sicher viel Interessantes besteuern.

Talk in der Kaue, heute (Mittwoch), 19 Uhr, Zeche Schlägel & Eisen, Glückauf-Ring 35-37 in Herten

Jörg Breski übernimmt beim SV Vestia Disteln

vonThomas Braucks

Die Trainersuche beim Bezirksligisten SV Vestia Disteln ist beendet. Und das erfolgreich: Wenn Roman Stöckl im kommenden Sommer seinen Posten räumt, übernimmt Jörg Breski.

Am Dienstagabend hat Vestias Sportlicher Leiter Martin Schmidt die Mannschaft über die Entscheidung des Klubs informiert. Der neue Trainer in Disteln heißt ab dem 1. Juli 2020 Jörg Breski. Das mag viele überraschen. Denn einen Namen als Coach hat sich der 56-jährige Marler vor allem im Juniorenfußball gemacht. 

Breski hat nach seiner aktiven Karriere (u.a. vier Bundesliga-Einsätze für Arminia Bielefeld und 350 Drittliga-Spiele für die Spvgg. Erkenschwick) im Seniorenbereich als Co-Trainer von Holger Flossbach gearbeitet. Zuletzt war er aber als Juniorencoach tätig, insbesondere bei der U19 des TSV Marl-Hüls

Martin Schmidt hat Breskis Arbeit beim TSV genau verfolgt – und schätzen gelernt. „Damit bin ich aber nicht allein: Wo man sich auch erkundigt, man hört nur Gutes“, berichtet der Hertener. „Jörg ist Fachmann. Er kann sich gut in Spieler hineinversetzen, aber auch konsequent entscheiden.“ 

"Passt zum Verein und zur jungen Mannschaft"

Außerdem verfüge Breski über ein gutes Netzwerk. In den Gesprächen sei man sich schnell einig geworden: „Wir sind überzeugt: Jörg passt zum Verein und zu unserer jungen Mannschaft.“ 

Bleibt die Frage, in welcher Liga Breski seine neue Mannschaft coacht. Bei zehn Punkten Rückstand auf Tabellenführer Erler SV spricht derzeit alles für die Bezirksliga.

Aufbruchsstimmung und ein neuer Anlauf

„Uns hat in der einen oder anderen Situation sicher das Spielglück gefehlt“, sagt Martin Schmidt. „Aber auf Strecke fehlt uns wohl die Klasse der beiden Mannschaften an Spitze.“ Die Rede ist von Erler SV und FC Marl

Nach der Vizemeisterschaft in der Saison 2018/19 ist der SV Vestia in der Bezirksliga 9 aktuell damit die dritte Kraft. Vom Trainer Jörg Breski erhoffen sie sich an der Fritz-Erler-Straße im Sommer Aufbruchsstimmung – und einen neuen, dann vielleicht erfolgreichen Anlauf zum Landesliga-Aufstieg.

Jörg Breski übernimmt im kommenden Sommer

Der SV Vestia Disteln hat einen neuen Trainer für die kommende Saison gefunden. Jörg Breski wird ab dem 01.07.2020 unsere erste Mannschaft übernehmen.

Der ehemalige Profi von Arminia Bielefeld hatte zuletzt über viele Jahre erfolgreich die U19 des TSV Marl-Hüls trainiert. Davor war er u.a. als Co-Trainer für die Westfalenliga-Mannschaft des TSV mitverantwortlich und kennt sich deshalb auch bestens im Seniorenbereich aus. Mit ihm haben wir einen erfahrenen Fachmann verpflichtet, der sportlich ambitioniert ist und bestens mit jungen Spielern umgehen kann.

Nur die Punkte zählen

FUSSBALL: Vestia Disteln ließ am Sonntagnachmittag bei der SG Castrop so gut wie nichts zu. Zwar spielte die Elf von Trainer Roman Stöckl in einigen Phasen nicht konsequent, siegte am Ende aber dennoch mit 1:0.

Vestia Distelns Philip Umierski (I.) schoss das Siegtor für sein Team bei der SG Castrop. -FOTO: STEINMANN

Von Dominik Steinmann, Castrop-Rauxel

Das soll aber keinesfalls heißen, dass der Sieg des Bezirksliga-Dritten in irgendeiner Weise glücklich oder gar unverdient war. Von der ersten Minute an hatten die Gäste die Partie im Griff. Es dauerte allerdings eine Viertelstunde, bis sich die Feldüberlegenheit der Hertener in einer ersten Torchance widerspiegelte. Kevin Kenzlers war über die rechte Seite entwischt und bediente in der Mitte den freistehenden Jan-Niklas Lobert, der den Ball allerdings verstolperte. Dieser Angriff war so etwas wie die Initialzündung für ein Distelner Chancenfeuerwerk. Nur 30 Sekunden später kamen die Gäste von der Fritz-Erler-Straße erneut über die rechte Seite. Diesmal fand man Melih Arik in der Mitte, der Castrops Torwart Pascal Heuser mit seinem Kopfball zu einer Glanzparade zwang.

Nun war die rechte Seite der Castroper endgültig als Schwachstelle ausgemacht worden. Wenig später setzte sich Phil Janicki durch, Kevin Kenzlers scheiterte mit seinem Schuss erneut an Keeper Heuser, der zur Ecke klären konnte (20.). Doch genau diese Ecke führte dann zur verdienten Hertener Führung. Kurz ausgeführt kam das Leder zu Philip Umierski, der sich in aller Seelenruhe die Ecke aussuchen konnte und aus zwölf Metern zum 1:0 verwandelte (21.). Direkt nach dem Führungstreffer schien die Vestia einen Gang zurückzuschalten. Die nächste Torchance, die sich den Hertenern bot, kam nur durch die Mithilfe von Castrops Youssouf Joe Kourouma zustande, der seinen eigenen Torwart mit einem Kopfball testete (30.). Vestia-Keeper Jonas Weeke sprach beim Pausenpfiff das aus, was sich viele dachten: „Das ist ein komisches Spiel. Irgendwie fehlt die letzte Konsequenz - auf beiden Seiten.“

Nur eine halbe Torchance im gesamten Spiel

Nach dem Seitenwechsel machten die Hertener dann wieder Druck. Nur zehn Sekunden waren nach dem Wiederanpfiff vergangen, da prüfte Umierski SG-Keeper Heuser erneut mit einem Flachschuss aus 20 Metern. Es dauerte 60 geschlagene Minuten, bis die SG Castrop sich das erste Mal vor das gegnerische Tor traute. Kourouma verstolperte allerdings eine Flanke von Denis Toskai, sodass Keeper Weeke auch hier nicht eingreifen musste. Das war es dann auch schon wieder mit den Vorwärtsbemühungen der Platzherren. In der Nachspielzeit gab es dann noch drei „dicke Dinger“ für die Gäste: Zunächst lief der eingewechselte Philipp Müller frei auf das Castroper Tor zu und scheiterte an Keeper Heuser (87.), dann verpasste Umierski den richtigen Moment für einen Torschuss und wurde im letzten Moment entscheidend gestört (88.). Die letzte Chance hatte dann erneut Müller, als er eine Flanke nur um wenige Zentimeter am leeren Tor vorbeischob, weil er den Ball nicht richtig traf (90.+1).

Roman Stöckl (Vestia-Trainer): „Wir wollten dieses Spiel heute unbedingt gewinnen. Wenn wir in einer guten Phase die nötige Konsequenz an den Tag gelegt hätten, hätten wir unsere Führung auch ausbauen können. Mir war es aber wichtig, dass wir nicht hektisch werden und den Castropern keine Räume lassen. Am Ende zählen nur die drei Punkte.“

Mews-Dreierpack rettet einen Punkt

Torschützen unter sich: Distelns Manuel Mews (I.) setzt sich gegen Fofana Moussa Bala durch. (FOTO: LECHTENBÖHMER)FUSSBALL: Der SV Vestia Disteln III kommt im Heimspiel gegen Genclikspor Recklinghausen nicht über ein 3:3-Remis heraus. Zeschan sieht Gelb-Rot.

Herten (pati) Zweimal geführt, den Torwart verloren, in Rückstand geraten und am Ende noch einen Punkt erkämpft. Kurzum: Es war ein turbulenter Spieltag für den SV Vestia Disteln III, der sich in der B-Liga-Partie gegen Genclikspor Recklinghausen II mit einem 3:3-Remis begnügen musste.

„Meine Mannschaft hat mal wieder eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass sie Moral hat. Darum bin ich am Ende mit dem Punkt auch zufrieden", resümiert Disteln-Trainer Dominik Ewald die Punkteteilung.

Fakt ist, dass mehr drin gewesen wäre. Zumindest wenn man die Qualität der Torchancen bewertet. Da hatten die Hausherren über 90 Minuten gesehen nämlich klar die Überhand, ließen aber eine gute Zahl von Einschussmöglichkeiten leichtfertig liegen. Immerhin konnten sich die Distelner auf die Abschlussqualität von Torjäger Manuel Mews verlassen, der mit seinem ersten Torschuss prompt den Führungstreffer erzielte - 1:0 (27.). Lange freuen konnte sich die Ewald-Elf jedoch nicht. Akanay Islak schob nach etwas mehr als einer halben Stunde zum Ausgleich und Halbzeitstand ein -1:1(32.).

Nach dem Wiederanpfiff ging es turbulent weiter. Zunächst verwandelte Manuel Mews einen äußerst fragwürdigen Foulelfmeter zum 2:1 (52.). Als Fofana Moussa Bala den Ausgleich zum 2:2 erzielte (65.), brannten Disteln-Torwart Marvin Zechan die Sicherungen durch. Der Schlussmann handelte sich wegen Meckern binnen 30 Sekunden die Ampelkarte ein.

In Unterzahl kassierten die Distelner nach einem schönen Slalomlauf von Semih Sari zwar das 2:3 (79.), kamen durch den dritten Treffer von Manuel Mews in der Schlusssekunde jedoch trotzdem noch zum umjubelten Punktgewinn gegen den Tabellenvorletzten - 3:3 (90.).

Für Schlussmann Marvin Zechan hat damit bereits die Winterpause bekommen. Für die Ampelkarte, so sieht es das Regelwerk vor, muss er eine Partie aussetzen. Zum Abschluss des Spieljahres gastiert Vestia Disteln III am kommenden Sonntag bei der Spvgg. 95/08 Recklinghausen. 

Vestia Disteln III: Zechan - Lawnik, Schimanski, Badur, Thiele, Bredhauer, Zander, T. Nguyen, Fillies, Schmitt, P. Naskrent, Kossler, H. Nguyen

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