SV VESTIA DISTELN 1912/27

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"Nur darüber klagen wie schlecht diese Welt doch ist, bringt nichts. Eine Geschich­te wie diesen Kunstra­senplatz auch mit Ri­siko vorantreiben ist richtig. Damit schafft sich ein kleiner Verein wie Vestia Disteln bleibende Werte."

 

(DFB Generalsekretär Helmut Sandrock zur Eröffnung des Kunstrasenplatzes am 16.8. 2014)

  • Der Trainingsbetrieb läuft unter Hygieneauflagen. 
  • Vorbereitungsspiele sind terminiert.
  • Vorr. Meisterschaftsbeginn 6.9.2020
  • Das Vereinsheim ist weiterhin geschlossen.

Kura News

Engagement zahlt sich aus

FRITZ-ERLER-STRASSE. Bür­germeister Dr. Uli Paetzel hat vor vier Wochen den ersten Elfmeter im Tor­netz versenkt, trainiert und gespielt wird auch schon drauf, offiziell ein­geweiht wurde der Kunst­rasenplatz des SV Vestia Disteln aber erst am Sams­tag. Und das - wie es sich gehört - bei Sonnenschein mit viel Jugendfußball und wenigen Reden.

Zur Kunstrasenplatz-Eröff­nung beim SV Vestia Disteln gehören Gratulanten. Und da war sogar der Deutsche Fuß­ball-Bund hochkarätig vertre­ten: Helmut Sandrock, DFB- Generalsekretär, ließ es sich als Westerholter Bürger nicht nehmen, zu gratulieren zum Stemmen dieses Kraftaktes. „Kunstrasen ist die Zukunft, darauf lässt sich besser Fuß­ball spielen als auf Asche“, so der DFB-Generalsekretär.

Helmut Sandrock hatte Ge­schenke dabei: Ein DFB-Trikot mit den Unterschriften der Weltmeister und einen Brasil-Glaspokal überreichte er Vestias Vorsitzenden Wolf­gang Kumpf. Für Kunstrasenplatz-Initiator Peter Postus gab es ein richtiges „Schätz­chen“ mit dem WM-End- spiel-Trikot gegen Argentini­en, von dem es nur wenige gibt. Vor allem ist es eins, das man nicht kaufen kann.

Sandrock ließ nicht uner­wähnt: „Am Ende lebt der große Fußball nur weiter, wenn der kleine Fußball die Basis schafft. Der kleine Fuß­ball trägt, den großen Fuß­ball.“ Was sich mit Ideen und Initiative bei einem Verein wie Vestia Disteln erreichen lasse, zeige das realisierte Kunstrasenplatz-Projekt, lob­te er. Zur Frage eines älteren Fans, ob er bald in Herten wieder zu erleben sei in einer Diskussionsrunde, sagte er: „Ich arbeite dran, mit dem WM-Pokal nach Herten zu kommen. Da stehe ich bei Uli Paetzel im Wort. Das ist aber nicht einfach, da die UEFA strenge Auflagen hat was den WM-Pokal betrifft.“

Wie positiv sich der neue Kunstrasenplatz bereits jetzt auswirkt, unterstrich Vestias Vorsitzender: „Wir verzeich­nen einen großen Zulauf an jungen Fußballern.“ Bei der Begrüßung vieler Gäste aus Vereinen, Politik, Stadtver­waltung und nicht zuletzt den Vereins-Mitgliedern zog Kumpf schmunzelnd einen großen Bogen von Rio de Ja­neiro über Budapest bis zur Fritz-Erler-Straße: „Vor vier Wochen wurde Deutschland Weltmeister, vor zwei Wo­chen die U19 Europameister und heute wird unser Kunst­rasenplatz eingeweiht.“

Einen Mann lobte Kumpf in allerhöchsten Tönen: Peter Postus. „Er ist der Antreiber unseres Kunstrasen-Projekts, der nie locker gelassen und ständig neue Finanzierungs- Ideen hatte. Ich glaube, dass ich von Peter täglich 20 E-Mails erhalten habe.“ Die­ses Engagement hat sich ge­lohnt, wie Vestias Kunstra­senplatz-Schmuckstück zeigt. Und Postus hat wieder neue Ideen wie kleiner Trainings­platz hinter der Bechtel-Halle, Flutlicht, mehr Kabinen, eine Tribüne zwischen Kunstrasen-/Rasenplatz, und, und, und. Motto: Packen wir's an.

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