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Junioren News

Junioren - neue Auf- und Abstiegsregeln

Am Wochenende starten 638 Nachwuchs-Teams aus dem Kreis in die neue Saison. Für alle gelten dabei neue Auf- und Abstiegsregeln.

Von Olaf Nehls

„Wir mussten etwas verändern“

Für einige wird es schon in dieser Woche in der ersten Runde des Kreis­pokals wieder ernst. Am Wochenende starten dann alle Jugendfußballerin- nen und Jugendfußballer des Kreises Recklinghausen von der Kreisliga C bis zur Westfa­lenliga in die Saison 19/20. In der wird es auf Kreisebene neue Auf- und Abstiegsrege­lungen geben.

In einem Workshop, zu dem der Kreisjugendaus­schuss alle 80 Vereine des Kreises im Sommer 2018 zum TSV Raesfeld eingeladen hat­te, wurde über die Zukunft des Jugendfußballs diskutiert. Nur acht Vereine nahmen teil. Die Ergebnisse wurden daher in einer Online-Befra­gung zur Abstimmung prä­sentiert. 78 Prozent der an der Befragung teilgenomme­nen Vereine stimmten schließlich für die Änderun­gen, in denen das alte Ligen­system aufgeweicht wird.

„Wir mussten etwas verän­dern“, sagt Dominik Lasarz, Vorsitzender des Kreisjugend­ausschusses. Der 34-jährige Dattelner ist verantwortlich für die 638 Jugendmann­schaften (602 männliche und 36 weibliche) aus knapp 80 Vereinen im Kreis Reckling­hausen.

„Aufgrund sinkender Mannschaftszahlen und der regelmäßigen Unterschrei­tungen der Sollzahlen in den Staffeln der A- und B-Kreislige­gen mussten wir etwas Neues ausprobieren“, sagt Lasarz. Die neue Regelung sei dabei aber nicht in Stein gemeißelt. „Nach zwei Spielzeiten muss man ein Fazit ziehen und ei­ne Bewertung vornehmen.“

Recklinghausen hat ein direktes Aufstiegsrecht

In den Jahren zuvor war die Auf- und Abstiegsregelung für die D- bis A-Junioren einfach. Der Meister der Kreisliga B stieg in die Kreisliga A auf, der Meister der Kreisliga A in die Bezirksliga. Weil der Kreis Recklinghausen regelmäßig zum Stichtag 1. April zu den vier mannschaftsstärksten Kreisen in Westfalen gehört, hat der Kreisliga-A-Meister je­weils ein direktes Aufstiegs­recht. „Andere Kreise müssen mit ihren Meistern noch in einer Aufstiegsrunde um den Platz in der Bezirksliga kämp­fen“, erklärt Lasarz.

Doch immer häufiger kam es in der Vergangenheit vor, dass in den Kreisligen B und A von den D- bis zu den A-Junioren Mannschaften vorzei­tig abgemeldet wurden.

Lasarz kennt die Hinter­gründe: „Oft haben kleinere Vereine mit einem starken Altjahrgang in einer Saison einen Aufstieg geschafft. Da­nach wechselte die Mann­schaft in die nächsthöhere Altersklasse, der nachfolgen­de Jahrgang hatte dann nicht mehr die Qualität für die hö­here Liga“, sagt er.

Nicht selten wurden Mann­schaften nach drei, vier ho­hen Niederlagen zurückgezo­gen. Die Kreisliga A, bei den C-Junioren immerhin die höchste Spielklasse im Kreis, startete beispielsweise mit der erforderlichen Zahl von zwölf Teams in die Saison 18/19. Am Ende blieben nur noch neun Mannschaften übrig.

Kreisliga A wird nach Saisonende aufgelöst

In der neuen Saison wird es zunächst eine Qualifikations­runde (Kreisliga B) geben, die (ohne Rückspiel) bis Anfang der Herbstferien (14. Okto­ber) in sechs zuvor ausgelos­ten Gruppen (je fünf oder sechs Mannschaften) ausge­spielt wird.

Die beiden erstplatzierten Teams qualifizieren sich für die Kreisliga A, die dann mit zwölf Mannschaften bis Som­mer 2020 den Aufsteiger zur Bezirksliga ermittelt. An­schließend wird diese Kreisli­ga A wieder aufgelöst.

Die nicht qualifizierten Mannschaften spielen bis Sai­sonende den Ligapokal aus. Die Vereine konnten im Vor­feld entscheiden, ob sie ihre Jugendteams für die Kreisliga B oder Kreisliga C (ohne Auf­stiegsrecht) melden wollen.

Martin Hartmann (Ju­gendleiter SV Vestia Disteln): „Für uns ist es un­glücklich gelaufen, dass alle drei C-Jugendteams von uns in einer Staffel spielen müs­sen. Nur zwei Mannschaften steigen ja auf, aus einem Ver­ein aber nur ei­ne. Da könnte es sein, dass wir die Plätze eins bis drei belegen, somit nur eine Vertretung von uns auf steigt - plus der Tabellen­vierte. Immerhin haben wir es mittlerweile geschafft, in allen Jahrgängen Mannschaf­ten hinzubekommen. Das hat schon eine längere Zeit dauert. Mit 17 Teams sind wir am Ende der Fahnen­stange angekommen. Das ist schon schwierig mit den Platzverhältnissen. Jetzt wollen wir auch in höhere Ligen kommen. Aber ohne großen Zwang, Schritt für Schritt.“

Junioren-Trainingszeiten

Saison 2017/18
A-Junioren U19 (Jahrg. 2000/01):
Di, Do 19 - 20:30 Uhr, Fr 17:30-18:30
B-Junioren (Jahrg. 2003/04):
Mo, Mi 18 - 19:30 Uhr, Fr 17:30 - 18:30 Uhr (B1)
Mo, Mi 18 - 19:30 Uhr, Fr 16:30 - 17:30 Uhr (B2)
C-Junioren (Jahrg. 2005/06):
Di, Do 17:30 - 19 Uhr (C1)
Di, Do 17 - 18:30 Uhr (C2)
Di, Do 18 - 19:30 Uhr, Fr 16:30 -17:30 Uhr (C3)
D-Junioren (Jahrg. 2007/08):
Di, Do 16:30 - 18 Uhr (D1)
Mo, Mi Fr 16:30 - 18 Uhr  (D2, D3)

E-Junioren (Jahrg. 2009/10):
Mo, Mi 16:30-18 Uhr (E1)
Di, Do 16:30-18 Uhr (E1 und E2)

F-Junioren (Jahrg. 2011/12):
Di, Do 16:30-18 Uhr (F1 und F2)
G-Junioren (Jahrg. 2013/14):
Di, Do 16:30-18 Uhr (G1 + G2)

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