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Kein Umziehen mehr auf der öffentlichen Toilette

DISTELN. Die Zahl der Umkleiden auf der Sportanlage an der Fritz-Erler-Straße soll sich verdoppeln. Die ansässigen Vereine freuen sich über separate Gebäude.

Von Daniel Maiß

Über kaum etwas wurde in Herten in den vergangenen Jahren so kontrovers und vor allem so oft diskutiert wie über das Sportstättenkonzept. Im Mittelpunkt standen dabei oftmals der SV Vestia Disteln und die LA Spvgg. Herten. Beide Vereine teilen sich seit Jahren die Sportanlage an der Fritz-Erler-Straße. Das erste, im April 2018 vorgestellte Konzept, wurde noch im selben Jahr in einer Sondersitzung des Rats der Stadt Herten für null und nichtig erklärt. 2019 verabschiedete dann der Rat erneut im April ein neues Konzept, dass auch für die Distelner Anlage umfangreiche Maßnahmen aufführte. Eine davon nimmt jetzt konkrete Formen an: der seit Jahren ersehnte Bau neuer Umkleiden.

Zum Hintergrund: Vestia Disteln und die LA Spvgg. Herten sind zwei der mitgliederstärksten Vereine der Stadt. 18 Fußball-Mannschaften stellt die Vestia, die LA hat ebenfalls Hunderte Mitglieder. Für beide Vereine standen bisher vier Umkleiden im oberen Bereich der Anlage in Nähe des Kunstrasenplatzes zur Verfügung. Viel zu wenig, da waren sich Andreas Weidner, Vorsitzender der Vestia, sowie Helmut Gronau, Chef der Leichtathleten, von jeher einig. „Es gab Phasen, da hat sich ein Teil unserer Leichtathletinnen auf der Anlage in einer öffentli- chen Toilette umgezogen, weil gerade woanders kein Platz war. Das geht doch nicht“, erinnert sich Gronau.

Von Beginn an plädierten beide Vereine dafür, zwei voneinander getrennte Umkleide-Gebäude zusätzlich zu errichten. Das wurde noch einmal in einem Gespräch im Dezember von den Vereinsvertretern untermauert. Mit am Tisch saß nach Informationen unserer Zeitung auch Sebastian Scholz, technischer Leiter des Hertener Immobilienbetriebs (HIB), der dem Wunsch der Vereine schließlich zustimmte. Auf Nachfrage erklärte dementsprechend auch die Stadt, dass für die an der Sportanlage ansässigen Vereine jeweils ein separates Umkleidegebäude mit je zwei Umkleiden mit den zugehörigen Nebenräumen (Sanitärräume, Schiedsrichterumkleide, Lager- und die erforderlichen Technikräume) errichtet werden. Dabei wurden zwei separate Standorte gewählt. Das Gebäude für die Fußballer ist oben an der Fritz-Erler-Straße auf der Rasenfläche vor den alten Umkleiden geplant. Das Gebäude für die Leichtathleten ist unten am Rasenplatz neben dem Vereinsheim der Leichtathleten vorgesehen.

Kurze Wege für Sportler

„Diese räumliche Trennung ist sinnvoll“, findet Helmut Gronau, "jeder Verein kann so in Ruhe seinem Tagesgeschäft nachgehen. Das entzerrt. Somit haben die Fußballer und auch wir Leichtathleten kurze Wege in die Umkleiden.“ Auch Andreas Weidner zeigt sich mit der Lösung zufrieden. „Wenn das alles so gebaut wird, ist das toll, dann wären wir zufrieden.“ Zumal beiden Vereinen laut Weidner eine Art „Luxuslösung“ präsentiert wurde. „Da ist schon alles sehr geräumig und mit einer tollen Einrichtung geplant.“

Laut Ratsbeschluss vom April 2019 waren 1,1 Millionen Euro für den Bau veranschlagt. Damals war aber noch der Bau nur eines Gebäudes geplant. Somit dürften sich die Kosten noch ein wenig erhöhen und sollen bei rund 1,5 Mio. Euro liegen. Aber auch da gibt die Stadt Entwarnung. Es sollen Fördermittel aus dem gemeinsamen Städtebauförderprogramm des Bundes und des Landes NRW, dem „Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten“, beantragt und verwendet werden, heißt es in einer Erklärung. Hier steht sogar eine komplette Übernahme aller Kosten im Raum. Dafür muss es jetzt aber schnell gehen, denn für das Programmjahr 2021 sind die Anträge bis zum 15. Januar an die Bezirksregierung zu richten, heißt es von der Stadt. Und von der Bewilligung der Förderung hänge dann auch ab, wann die Gebäude errichtet werden.

Weitere Punkte des Ratsbeschlusses

Im April 2019 wurden für die Anlage in Disteln vom Rat der Stadt Herten weitere Modernisierungs-Maßnahmen mehrheitlich beschlossen:

  •  Bau einer Kunstofflaufbahn (1,2 Mio Euro, Beginn: 2022);
  •  Bau eines Kunstrasen-Kleinspielfelds, 38x55 Meter (300.000 Euro/Beginn: offen);
  •  Bau eines Kunstrasen-Kleinspielfelds 19x32 Meter (116.000 Euro/offen).

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