SV VESTIA DISTELN 1912/27

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Seniorenberichte

Vestia muss in Erkenschwick harte Nuss knacken

DISTELN Das wird beileibe kein Selbstläufer: Will Bezirksligist SV Vestia den achten Sieg in Folge einfahren, muss am Sonntag bei der Spvgg. Erkenschwick II eine harte Nuss geknackt werden.

Spvgg. Erkenschwick II - SV Vestia Disteln (So., 15, Jule-Ludorf-Sportanlage)

Auch wenn die Distelner eine kurze Anreise haben, heißt es beileibe nicht, dass der Gegner einfacher ist. Auch wenn die Stimbergstädter nur auf Platz zwölf rangieren. Zehn der elf Punkte holte die Verbandsliga-Reserve daheim. Dabei schießt die Spvgg. II reichlich Tore – jeweils vier gegen Erle und SG Castrop, drei gegen den FC/JS Hillerheide. „Sie haben eine spielstarke Offensive“, meint Vestia-Trainer Roman Malasewski. Ömer Develi und Sinan Özkaya würden Geschwindigkeit mitbringen. Und vorne drin steht mit Marvin Griegel ein echter Brecher. Ein Wiedersehen gibt's übrigens mit dem Ex-Distelner Maurice Simmer und dem Ex-Langenbochumer Sven Schreiber.

Allerdings weiß der Vestia-Coach auch, dass die Stimbergstädter reichlich kassieren. „Wichtig wird sein, dass wir unser Spiel durchbringen“, sagt Malasewski. Er erwartet, dass die Spvgg. II auf eine kompakte Defensive baut. Personell sieht’s nicht ganz so gut aus. Louis Sliwa (fünfte Gelbe Karte) fehlt wie Keeper Mark Mahlmeister (Urlaub). Somit wird Marco Magga ins Tor rücken. Simon Brömmelhaus ist krank. Nach vierwöchiger Verletzungspause wird Philip Umierski auf der Bank sitzen. Geplant ist, zwei Spieler an die Reserve abzugeben.

DJK/Spvgg. Herten bezwingt SV Vestia Disteln II

KATZENBUSCH. Die Spät­zünder kommen eindeutig aus dem Katzenbusch: 86 Minuten deutet vieles auf einen Auswärtssieg des SV Vestia II hin. In der Schluss­phase drehte Tim Meier den Spieß mit zwei späten Toren und schoss die DJK Spvgg. Herten zum 2:1-Derbysieg.


Distelns Mesut Karabacak (am Boden) kann hier DJK-Spvgg.-Spielführer Alex Eilert nicht aufhalten. Foto: Lechtenböhmer

„So grausam kann Fußball sein“, fasst Vestia-Trainer Christian Zimmermann die Partie zusammen. „Nach so einer Leistung zu verlieren ist brutal“, so Zimmermann, dessen Mannschaft über 90 Minuten gesehen die besse­ren Möglichkeiten zum Sieg hatte. Spielerisch waren die Hausherren zwar deutlich besser, konnten vor dem Tor jedoch nur selten für Gefahr sorgen.

Marc Bahl, Übungsleiter der Katzenbusch-Kicker, war von der Leistung seiner Mannschaft trotzdem über­zeugt. „Wir haben meiner Meinung nach verdient ge­wonnen, weil wir in der ge­samten Spielzeit spielerisch die bessere Mannschaft wa­ren“, so Bahl. Allerdings wa­ren es die Gäste von der Fritz-Erler-Straße, die zuerst zum Zug kamen. DJK- Schlussmann Sascha Vitolins konnte den Schuss von Justin Brough allerdings parieren (18.). Drei Minuten später er­wies Disteln-Stürmer Dariusz Reimann seiner Mannschaft einen Bärendienst. Nach ei­nem völlig unüberlegten Kung-Fu-Tritt auf den Knö­chel von Marcel Lowitsch sah der Vestianer die Rote Karte (21.). „Das war ein dummes Foul. Wenn wir das Spiel voll­zählig beenden, gehen wir als Sieger vom Platz“, vermutet Zimmermann. Auch in Un­terzahl kamen die Distelner zu mehr Gelegenheiten. Pi­erre Raunest scheiterte an der Latte (27.) und Maik Krajewski per Freistoß an Schluss­mann Vitolins, der seine Mannschaft im Spiel hielt. Die dickste Gelegenheit hat­ten allerdings die Hausher­ren. Nach einem Querpass von Juri Stolz vollbrachte Björn Bork das Kunststück, den Ball aus zehn Metern nicht im leeren Tor unterzu­bringen (34.).

Triefenbach hält Disteln im Spiel

Simon Triefenbach klärte für Disteln auf der Linie. Zur Pause blieb es beim 0:0. In Durchgang zwei wurde die Partie ruppiger und intensi­ver. Marcel Lowitsch foulte Dominik Zollhofer elfmeter­würdig im Strafraum. Sebasti­an Freudenreich trat an und vollstreckte - allerdings erst im Nachschuss - zum 0:1 (64.). Danach spielten die Hausherren „alles oder nichts“ und wurden für ihren Einsatz belohnt. In Unterzahl boten die Distelner zwar ein überragendes Spiel, konnten die Niederlage aber nicht ver­hindern. Zunächst traf Tim Meier aus kurzer Distanz zum 1:1 (86.) und in der Nach­spielzeit per Handelfmeter zum 2:1-Endstand (90. +5).

SV Vestia II: Zeschan – Brough, Reimann, Zollhofer, Triefenbach, Karabacak, Geimer (13. Katnik/90. +2 Sari), Krajewski, Raunest, Freudenreich, Schemiczek

Siebter Streich - 3:1 bei SG Castrop

CASTROP-RAUXEL Wenn's läuft, dann läuft es: Das 3:1 (2:0) von Bezirksligist SV Vestia bei der SG Castrop-Rauxel bedeutete den siebten Sieg in Reihe.

Traf wieder für den SV Vestia: Neuzugang Marius Kruppa (M.). Foto: Meike Holz

Damit ist der SV Vestia Co-Spitzenreiter in der Bezirksliga 9. Möglich machte dies der Patzer von Wacker Obercastrop in Langenbochum und der eigene 3:1 (2:0)-Erfolg bei Aufsteiger SG Castrop. „Vielleicht war’s am Ende ein Tor zu hoch“, sagt Malasewski über das 3:1. Wobei: Die Gäste begannen stark, hatten die Partie über 60 Minuten unter Kontrolle. „das war totale Dominanz mit 80 Prozent Ballbesitz“, blickt Malasewski zurück. Was überraschte: Die Castroper zogen sich zunächst zurück, überließen den Hertenern das Zepter.

Bereits nach zwölf Minuten schlugen die Distelner zu. Ein langer Einwurf gelangte in den SG-Strafraum, Marius Kruppa bekam die Kugel an der Strafraumkante aufgelegt. Eiskalt setzte er die Kugel unten links in die Maschen zum 0:1. Als sich die Castroper aus der Deckung wagten, fiel das 0:2. Kevin Kenzlers eroberte das Leder, legte rechts raus zu Simon Brömmelhaus. Seinen Querpass schob Philipp Müller aus acht Metern ins kurze Eck (20.). 0:2 war der Spielstand auch zur Pause.

In Abschnitt zwei begannen die Gäste, ab der 60. Minute nachlässig zu werden. „Da haben wir die SG zurück ins Spiel geholt“, sagt Malasewski. Per Standard fiel das 1:2. Ein Cayirli-Freistoß fiel in einen Pulk, Devin Helmig traf per Hinterkopf unter die Latte (71.). Anschließend wurde es turbulent, weil der Aufsteiger alles nach vorne warf. Die Entscheidung fiel erst in der 90. Minute. Einen langen Ball brachte Louis Sliwa postwendend hoch in den Strafraum. Torwart, Verteidiger und Müller gingen zum Ball. Und vom Rücken des Vestia-Stürmers sprang die Kugel zum 1:3 ins Netz.

SV Vestia Disteln: Mahlmeister - Gallus, Gläßer, Schmitz, Brömmelhaus, Sliwa, Kenzlers, Lobert (81. Wundrock), Müller, Kruppa (71. Rühl), Kaynak (67. Bartsch)

Lokalduell im Katzenbusch

KATZENBUSCH Auf dem Papier ist es Erster gegen Vierter der Kreisliga A 2, wenn am Sonntag um 15 Uhr im Derby die DJK Spvgg. auf die Reserve des SV Vestia trifft.

Gut, der SV Vestia II kann den Gastgeber nicht überholen, könnte den Rückstand aber auf zwei Zähler verkürzen. „Das ist eine Hausnummer. Sonst haben wir immer als Zweite zuschauen dürfen, wenn unsere Erste das Derby gegen die DJK Spvgg. bestritten hat“, meint Vestia-Trainer Christian Zimmermann.

Wohl aber gab’s das Derby schon in den Saisons 06/07 und 07/08. Da haben die Distelner viermal Haue bekommen – zweimal 0:4, einmal 1:4 und einmal 0:5. „Im Katzenbusch haben wir bislang noch kein Tor geschossen“, weiß „Zimbo“. Zumindest das wollen die Distelner ändern. Hinter den Einsätzen von Rene Beetz und Dominik Zollhofer stehen noch Fragezeichen, Daniel Gerlach fällt definitiv aus.

Am Sonntag will Spitzenreiter DJK Spvgg. die Tabelle ausblenden. „In einem Derby kann alles passieren“, weiß DJK-Spvgg.-Trainer Marc Bahl. Seine Truppe geht die Aufgabe mit Respekt, aber ohne Angst an. Er hofft, dass seine Jungs die Fehler der Vorwoche abstellen und die Chancen nutzen. Nur gut, dass Stürmer Juri Stolz nach Sperre zurückkehrt. Dafür fehlt Sebastian Stahl (Muskelfaserriss) – eventuell auch Kevin Portmann, der am Freitag Vater eines Sohnes wurde.

SV Vestia reist in die Europastadt

DISTELN In die Europastadtz Castrop-Rauxel zieht es am Sonntag Bezirksligist SV Vestia. Im Schatten der Europahalle tritt der Tabellenzweite bei Aufsteiger SG Castrop-Rauxel an.

SG Castrop - SV Vestia Disteln (So., 15)

So kann’s gehen: Sechs Siege in Folge haben die Distelner auf den zweiten Platz katapultiert. Vestia-Übungsleiter Roman Malasewski kann das aber schon richtig einschätzen. „Wichtig ist, dass wir nicht abheben. Wir werden keinen Gegner unterschätzen, sind geerdet“, betont Malasewski.

Er sieht in der Mannschaft der SG Castrop weit mehr Potenzial als es der Tabellenstand aussagt. „Nicht umsonst hat die SG in der letzten Saison die Kreisliga Herne dominiert und zu Saisonbeginn 1:1 gegen Wacker Obercastrop gespielt“, sagt Malasewski. Wenn’s bei einer Mannschaft wie SG Castrop nicht läuft, dann wird aus dem Trainer Dennis Hasecke der Spielertrainer. Beim 3:2 gegen FC/JS Hillerheide hat Hasecke auch getroffen.

Malasewski weiß, dass die SG die Distelner mit offenem Visier empfangen wird. „Es tut uns gut, wenn der Gegner mitspielt“, baut der Coach auf schnelles Umschaltspiel. Dieses wird Mittelfeldspieler Philip Umierski nach Verletzungspause noch nicht einleiten. „Er wird noch eine Woche brauchen“, sagt Malasewski. Philipp Langer (Rücken) und Jan Griebner (Knie) fallen ebenso aus.

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31.10.2017 ab 20 Uhr
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