Was wollen wir erreichen ?

  1. Gemeinsam mit der Stadt Herten wollen wir mittelfristig den Tennenplatzan der Fritz-Erler Straße zu einem Kunstrasenplatz umbauen

  2. Die Errichtung eines Kunstrasenplatzes kommt überwiegend unserer Jugend zugute!

  3. Vom Einsatz für unsere Jugend profitieren wir alle!

  4. Die Arbeit mit den Kindern ist – mit Blick auf deren weitere Entwicklung - von unschätzbarem Wert:
    • sie werden sich durch regelmäßigen Sport körperlich und seelisch gesund entwickeln
    • sie lernen, ihre Freizeit sinnvoll zu gestalten und sie erwerben über den Sport hinaus soziale Kompetenzen.
    • Darüber hinaus wird in Verein ein großer integrativer Beitrag für die Gesellschaft geleistet.
    • Ein positives Umfeld für den Sport und die Pflege sozialer Kontakte kommt uns allen zugute !

Wie sieht die Ausgangssituation aus ?


  • Der Tennenplatz an der Fritz-Erler Straße wird zur Zeit von 12 Jugendmannschaften der Damenmannschaft und der 2. und 3. Mannschaft des SV Vestia Disteln genutzt. Zudem dient er aufgrund der vorhandenen Flutlichtanlage in den Wintermonaten auch der 1. Mannschaft und der Altliga als Trainings- und Spielfläche

  • Eine weitere Nutzung erfährt der Tennenplatz durch die Betriebssportmannschaft der Vestischen.

  • Die jährliche Nutzungsstunden belaufen sind auf durchschnittlich über 1.600h (Tennenplätze werden mit Nutzungsstunden von 1.000 –1.500 h/a angegeben)
  • Der sich im Sommer 2011 darstellende Zustand des Platzes kann nur mit katastrophal bezeichnet werden:

    • Bei Trockenheit hohe Staubbelastung die einen geordneten Trainings- und Spielbetrieb unmöglich machen (siehe Bild oben)
    • Bei Regen und feuchtem Klima eine Matsch-und Seeland, die sich bei Frost in eine Buckelpiste verwandelt oder zu einer hartgefrorenen Eispiste (siehe Bild unten)

  • Allgemeine Aspekte eines Tennenplatzes

  • Große Verletzungsgefahr (Platz-und Schürfwunden, Augenverletzungen…)

  • Großer Verschleiß von Trainings-und Spielgeräten

  • Starke Verschmutzung von Sportbekleidung

  • geringere Möglichkeiten eines technischen Training als bei Rasen-und Kunstrasenplätzen

  • Großer Pflege-und Wartungsaufwand (Spielfläche und Nebenanlagen)


Was ist bereits erfolgt und was soll kurzfristig erfolgen?

  • Die Vorstände (Jugend-und Senioren) des SV Vestia Disteln und der LA Spvgg. Herten haben im Sommer 2010 Gespräche mit der Stadt Herten über eine Sanierung der Sportanlage an der Fritz-Erler Straße aufgenommen.

  • Ziel war ein Konzept zur Bedarfsanalyse der Vereine und die Erarbeitung von Lösungsmöglichkeiten unter Berücksichtigung der angespannten finanziellen Situation der Stadt Herten.

  • Bei der Bedarfsanalyse wurde u.a. auch die Erfordernis einer weiteren Spiel-und Trainingsfläche für den SV VestiaDisteln diskutiert. Die Prüfungen der Stadt haben ergeben, dass eine weitere nutzbare Fläche z.Z. nicht zur Verfügung stehe.

  • Für den Umbau des Tennenplatzesin einen Kunstrasenplatz stehen der Stadt Herten z.Z. keine finanziellen Mitteln zur Verfügung.

  • (Neubau Kunstrasen incl. notwendige Nebenarbeiten: ca. 400 T€-600 T€, Umbau Tennenplatzmit vorhandener geeigneten Untersbau: ca. 250T€-300T€).

  • Beschlossen wurde die notwendige Sanierung des Tennenplatzesund der Austausch der Asche auf der Laufbahn am Rasenplatz.

  • Positionspapier der Vereine SV Vestia Disteln und LA Spielvereinigung Herten

Warum Kunstrasen statt Asche

  • Geringere Verletzungsgefahr

  • Weniger Staub-und Schmutzentwicklung und somit weniger Belastung für die Sportler und Schonung der umliegenden Liegenschaften.

  • Geringerer Verschleiß von Spiel-und Trainingsgerät. Schonung von Spieltrikots und Trainingsbekleidung.

  • Höhere Nutzung für Trainings-und Spielbetrieb, dadurch auch weniger Spielausfälle.

  • Geringere Fixkosten für Wartung und Instandsetzung.

  • Kein Abkreidendes Platz mehr notwendig.

  • Eine Sanierung des Ascheplatzes kann nur der erste Schritt sein !!

  • Abgesehen davon, dass ein Tennenplatzheutzutage nicht mehr den Anforderungen an einen modernen Trainingsbetrieb gerecht wird ist er auch weniger belastbar als ein Kunstrasenplatz.

  • Bei den unterschiedlichen Platzformen wird von folgenden potentiell möglichen Nutzungsstunden pro Jahr ausgegangen:

    • Naturrasen: 400 –800 Nh/a
    • Tennenflächen: 1.000 –1.500 Nh/a
    • Kunstrasenflächen: 2.000 –2.500 Nh/a

  • In Sachen „Bespielbarkeit“ ist ein Naturrasenplatz immer noch das Maß aller Dinge. Jedoch kommen die Kunstrasenplätze der letzten Entwicklungsschritte (4. Generation) dem Bedingungen eines Naturrasenplatzes sehr nahe. Der große Vorteil der Kunstrasenplatze liegt dabei in der bis zu 3 bis 5-fachen höheren Nutzungsstundenzahl im Jahr, dem geringerem Wartungs-und Pflegeaufwand und den damit verbundenen geringeren Pflegekosten.

  • Die Lebensdauer eines Kunstrasenplatzes wird mit 15 Jahren angegeben. Bei fachgerechter Herstellung des Unterbaus kann dann in den meisten Fällen die elastische Unterschicht weiter genutzt werden und es muss nur der obere Kunstrasenschicht erneuert werden.

Kunstrasenplätze werden auf folgende Eigenschaften untersucht:

  • Sportfunktionen
  • Schutzfunktionen
  • Technischen Funktionen

    Sportfunktion

    Die Sportfunktion dient der bestmöglichen Anwendung der sportbodenabhängigen Techniken einzelner Sportarten unter Vermeidung zu großer Risiken bei der Belastung des Bewegungsapparates und zu hohem Energieverlust (Ermüdung)

    Schutzfunktion

    Die Schutzfunktion beinhaltet die Entlastung des Bewegungsapparates der Sportler beim Laufen, Springen und Ballspielen sowie die Verringerung der Verletzungsgefahr bei Stürzen.

    Technische Funktion

    Die technische Funktion umfasst die langfristige Erhaltung der Sport-und Schutzfunktion aufgrund der materialtechnischen Gegebenheiten. Folgende Eigenschaften werden dabei kontrolliert:

    • das Ballrollverhalten
    • die Ebenheit
    • das Gleitreibungsverhalten
    • der Kraftabbau
    • die Wasserdurchlässigkeit
    • der Verschleiß
    • die Alterung
    • das Brennverhalten


Zukunftsorientiertes Projekt

Im Wettbewerb um fußballspielende Kinder und Jugendliche sind u. a. vier wesentliche Faktoren entscheidend:

  • Eine hohe Qualität der Trainings-und Betreuungsarbeit

  • Eine gute Infrastruktur (mit Kunstrasenplatz)

  • Ein hohes Maß an Beteiligung der Kinder und Jugendlichen.

  • Ein hohes Maß an Beteiligung von Eltern, Sponsoren und Gönnern des Vereins.

  • Im Umfeld des SV Vestia Disteln sind in den letzten Jahren viele neue Kunstrasenplätze gebaut worden. Die Tendenz von Eltern, Kindern und Jugendlichen auf Vereine zuzugehen, die über einen Kunstrasenplatz verfügen, wird sich in den nächsten Jahren zunehmend verstärken.

  • Um die Zukunftsfähigkeit des Vereins zu gewährleisten und einen zeitgerechten Spiel-und Trainingsbetrieb anbieten zu können ist es zwingend erforderlich den sportwilligen Bürgern einen Kunstrasenplatz anbieten zu können

  • Was können wir über unser Projektziel hinaus für den Verein und den Stadtteil Disteln erreichen?

  • Förderung des allgemeinen bürgerschaftlichen Engagements im Stadtteil.

  • Förderung der Gesundheit, der sozialen und der ethnischen Integration der Stadtteilbewohner.

  • Pflege eines Vereinslebens mit geselligem Beisammensein im Rahmen einer sozialen Gesellschaft.

  • Ein einfacher Zugang für Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu einem vielfältigen Sport-und Freizeitangebot im Verein.

  • Es soll verhindert werden, dass die Anzahl fußballbegeisterter Jungen und Mädchen (aufgrund der schlechten Platzverhältnisse) sich von SV VestiaDisteln abwenden.

  • Bekannt werden der unterschiedlichen Angebote des Vereins (Fußball im Männer-und Damenbereich, Gymnastikabteilung…..)

  • Sicherung des langfristigen Fortbestandes des Vereins.

  • Die finanzielle solide Basis des Vereins ist dabei zu beachten und zu erhalten

Was müssen wir als Verein leisten?

  • Für einen kurzfristige Umbau des Tennenplatzes fehlen der Stadt Herten z.Z. die finanziellen Mittel

  • Stadt Herten und SV Vestia Disteln werden eine Absichtserklärung verabschiedet die dazu dient das Projekt mittelfristig zu realisieren.

  • Es wird ein Förderverein für das Kunstrasenprojekt gegründet und ein projektbezogenen Konto eingerichtet, auf dem die Gelder von Sponsoren und die Gelder aus eigenen Sammelaktionen eingezahlt werden.

  • Das Konto dient ausschließlich der Verwirklichung des Kunstrasenprojektes und dessen Infrastruktur.

  • Projekt dient der Zukunftssicherung des Vereins.

  • Schwerpunkt des Verein soll eine bessere Förderung der Kinder-und Jugendarbeit sein.

  • Qualifizierter Unterbau im Kinder-und Jugendbereich kommt auch der Seniorenabteilung zugute.

  • Vorschlag auf der Generalversammlung: Beitragserhöhung um 2€/Monat zweckgebunden für das Kunstrasenprojekt. (Mit dieser Erhöhung bewegen wir uns noch unterhalb der Beiträge von vergleichbaren Vereinen mit Kunstrasen im Kreis.)

Wie soll es weitergehen?

  • Die Sanierung des Tennenplatzes soll noch 2011 erfolgen. Dabei sollen u. a. auch die über 30 Jahre alten Drainagen erneuert und eine Beregnungsanlage installiert werden.

  • Im Zuge der Sanierung wird auch eine Zaunanlage im südlichen Teil der Sportanlage errichtet. Diese soll einen größerer Schutz gegen unbefugtes Eindringen bieten.

  • Nach den Beschlüssen auf den jeweiligen Abteilungsversammlungen soll ein Projektteam des SV Vestia Disteln ins Leben gerufen werden, dass sich ausschließlich um die Realisierung eines Kunstrasenplatzes kümmert.

  • Im Projektteam sollen Personen folgender Abteilungen / Institutionen eingebunden werden:

    • Seniorenabteilung
    • Jugendabteilung
    • Damenabteilung
    • Altliga
    • Gymnastikabteilung
    • Fördervereine

Aufgaben des Projektteams

  • Erarbeitung und Koordinierung von lokalen und überregionalen Spendenaktionen
  • Prüfung von Fördermöglichkeiten durch Stadt, Land, Bund und EU
  • Gezielte Ansprache von Sponsoren
  • Allgemeine Sponsorenansprache
  • Sammeln von Aktionsideen, Erstellung eines Ideenpools
  • Koordinierung und begleiten von Spendensammelaktionen
  • Berichterstattung / Abstimmung mit den Vorständen und dem politischen Partnern.
  • Darstellung der Aktionen im Internet und der lokalen Presse.
  • Pressearbeit allgemein
  • Beispiele Ideenpool
    • Virtuelles Spielfeld
    • Rasenpatenschaften
    • Banden / Zaun-und Trikotwerbung
    • jährliche Aktionen von jedem Mannschaftsteil
    • Sponsorenlauf
    • Flohmarkt / Tauschbörse am Platz
    • Frühstück für Eltern / Großeltern
    • Autowaschaktion
    • Waffeln / Kuchenverkauf in Disteln
    • Spieletage am Platz
    • gemeinsame Aktionen mit anderen Distelner Vereinigungen
    • Sommerturnier
    • .......

Zusammenfassung

10 Gründe für einen Kunstrasen:

  1. Bessere Bespielbarkeit, gesundheitsschonend und kinderfreundlich - dadurch erheblicher
         Attraktivitätsgewinn des SV Vestia Disteln

  2. Zeitgemäße Möglichkeiten eines modernen, technisch anspruchsvollen Trainingsbetriebes

  3. Keine witterungsbedingte Platzsperre, ganzjährig bespielbar

  4. Platzvoraussetzungen entsprechend der jährlichen Nutzungszeiten

  5. Finanzielle Einsparungen bei Wartung und Pflege des Platzes

  6. Verbessertes optisches Erscheinungsbild durch “grünes Spielfeld”, Vermeidung von Schmutz
         am Vereinsgelände und im Kabinentrakt

  7. Verschleiß an Sportmaterial (Bälle, Schuhe, Trikots) erheblich geringer

  8. Zeitersparnis für den Platzwart, da Abzeichnen und Pflege entfallen

  9. Sehr geringe Abnutzung (Haltbarkeit: ca. 15 Jahre)

  10. Bessere Möglichkeiten der Ausbildung der Jugend als „Unterabau“ für die Seniorenabteilung

Nächste Schritte

  • Gründung eines Vereins zur Förderung des Kunstrasenplatzes und dessen Infrastruktur und Eröffnung eines Spendenkontos mit der Möglichkeit der Erstellung von Spendenbescheinigungen.

  • Unterzeichnung der Absichtserklärung mit der Stadt Herten.

  • Installation eines Projektteams.

  • Lokale und überregionale Aktionen zur Gewinnung von Sponsoren.

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